Lovecraft: James Wan arbeitet an Cthulhu-Verfilmung
Regisseur James Wan treibt seine geplante Verfilmung von The Call of Cthulhu weiter voran. Wie er im Gespräch mit der Entertainment-Website Screenrant(öffnet im neuen Fenster) erklärte, befinde sich das Projekt weiterhin in Entwicklung, sei jedoch aufgrund der besonderen Anforderungen des Stoffes schwer umzusetzen.
Lange in Entwicklung
Wan, der vor allem durch Reihen wie Saw, Conjuring und Insidious bekannt wurde, arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit längerer Zeit an der Adaption. Die Herausforderung liege insbesondere darin, dass sogenannte Lovecraft-Verfilmungen aufwendig und kostenintensiv seien und sich nur schwer realisieren ließen.
Die Vorlage stammt von H. P. Lovecraft und gilt als zentraler Text des kosmischen Horrors. Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit einer unbegreiflichen, übermächtigen Entität, die sich klassischen Erzählmustern entzieht. Genau diese schwer greifbare Bedrohung macht eine direkte Umsetzung für das Kino kompliziert.
Frühere Adaptionen blieben oft Nischenprojekte. So setzte die Version von 2005 auf eine experimentelle, stummfilmartige Inszenierung, die zwar stilistisch hervorstach, aber kein breites Publikum erreichte. Wan dürfte dagegen eine zugänglichere Interpretation anstreben, ohne die grundlegenden Elemente des kosmischen Horrors zu verlieren.
Noch kein Starttermin
Typisch für das Genre ist ein Fokus auf Atmosphäre, Andeutung und psychologische Spannung statt klar definierter Gegenspieler oder ausführlicher Erklärungen. Vergleichbare Filme wie Annihilation zeigen, dass solche Ansätze auch im Mainstream funktionieren können.
Ein konkreter Produktions- oder Starttermin für The Call of Cthulhu steht bislang nicht fest. Wan betonte jedoch, weiter an dem Projekt zu arbeiten.