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Louis Vuitton: Modemarke verkauft Luxus-NFT für 39.000 Euro

Auch wenn der Hype um NFTs abgeklungen ist, folgt Louis Vuitton dem Beispiel von Gucci und startet eine "Phygical"-Produktreihe.

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Louis Vuitton gibt's auch digital. (Bild: Khuc Le Thanh Danh/Unsplash)

Noch vor einem Jahr waren NFTs – Non-Fungible Token – ein Trend, auf den zahlreiche Unternehmen aufgesprungen sind. Nach dem Crash des Kryptowährungsmarktes im Jahr 2022 sind große Ankündigung eher selten geworden. Der französische Luxuswarenanbieter Louis Vuitton setzt darauf, dass es weiterhin interessierte Käufer für die digitalen Besitzzertifikate gibt.

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Das Unternehmen hat eine neue Kollektion von digitalen und physischen Artikeln angekündigt. Die bislang nicht weiter definierten Treasure Trunks sind Teil einer NFT-Reihe namens Via und kosten jeweils 42.000 US-Dollar, umgerechnet rund 39.000 Euro.

Interessenten können sich auf einer Warteliste eintragen, nur ausgewählte Nutzer dürfen ab dem 16. Juni kaufen – und können interessanterweise nicht nur per Krypto-, sondern auch mittels Fiat-Währungen wie Euro oder US-Dollar bezahlen. Das Verbinden einer Blockchain-Wallet ist für die Übertragung des NFT dennoch zwingend notwendig.

Auch wenn der Hype um NFTs und Metaverse nachgelassen hat, spielen beide Schlagwörter im Luxussegment weiterhin eine Rolle. Gucci kündigte im März 2023 eine Kooperation mit Yuga Labs, der Firma hinter dem Bored Ape Yacht Club, an. Auch das deutsche Modeunternehmen Adidas verkauft Bekleidung als NFT, anders als Gucci und Louis Vuitton allerdings rein digital und ohne physisches Gegenstück.

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Die neue NFT-Kollektion ist nicht der erste Vorstoß von Louis Vuitton in die Tech-Welt. 2017 stellte das Unternehmen eine 2.500 US-Dollar teure Smartwatch vor. LVMH, der Konzern hinter Louis Vuitton, beteiligte sich 2019 zusammen mit Microsoft an der Entwicklung der Blockchain-Plattform Aura zum Tracking von Luxusartikeln.