Der Akku des Eletre S soll für 600 km reichen
Die Instrumententafel wird von digitalen Instrumenten nebst Head-up-Display dominiert, dem zentralen Touchscreen, dessen einzelne Funktionen sich nur schwer erschließen, und einem Beifahrerbildschirm. Das fünfte Display ist mit seiner Diagonalen von 9 Zoll in der hinteren Mittelarmlehne untergebracht.
Hier können die Fondinsassen Sitzposition sowie Klima- und Audiofunktionen einstellen. Die Sicht nach hinten ist schlecht, was der Eletre durch seinen digitalen Rück- und Außenspiegel ebenso ausgleicht wie durch die Bilder der 360-Grad-Kameras auf dem zentralen Touchscreen.
Die Vordersitze haben integrierte Kopfstützen, sie sind gut verarbeitet, bieten ausreichend Seitenhalt und Komfort. Auch in der zweiten Reihe ist das Platzangebot bei der Zweisitzer-Konfiguration großzügig, während es für drei Personen recht eng wird. Großzügig ist mit seinem Volumen von 611 bis 688 Liter jedoch der Laderaum.
Für alle drei Eletre-Versionen (Basis, S und R) steht nur eine große 112-kWh-Batterie zur Verfügung, die von einem 800-Volt-System gespeist wird. Es soll für rund 600 Kilometer der Versionen Basis und S reichen.
Selbst der über 900 PS starke Lotus Eletre R soll damit noch 490 Kilometer weit kommen. Die beiden Permanentmagnetmotoren leisten 450 kW / 612 PS in der Basis- und S-Version sowie 918 PS im Spitzenmodell R (306 + 612 PS) mit einem Spitzendrehmoment von 710 bzw. 985 Nm.
Der Lotus Eletre S ist mit seinen 612 PS / 710 Nm trotz der 2,5 Tonnen Leergewicht bestens unterwegs und hat Schub aus allen Lagen. Die linke Schaltwippe dient dabei zum Einstellen der Rekuperationsstufen: von 0 (Segeln) bis 3, was stark ist, aber kein kompletter One Pedal Drive, da das Fahrzeug nicht zum Stillstand kommt, wenn man nur das Gaspedal loslässt und nicht auf das Bremspedal tritt. Die Höchstgeschwindigkeit: sportliche 258 km/h, die gerade die europäische Konkurrenz mit ihren frühen Abriegelungen alt aussehen lässt.
Trotz serienmäßiger Zweikammer-Luftfederung und adaptiven Dämpfern setzt die Einzelradaufhängung eher auf Fahrstabilität denn auf Komfort, was nicht zuletzt an den aufgezogenen 22-Zoll-Rädern liegt. Im Sportmodus werden Wankneigung und Eintauchen der Karosserie spürbar reduziert, ohne dass das Fahrzeug jedoch übermäßig hart wird.
Derweil sorgt die aktive Luftfederung für eine geschwindigkeitsabhängige Tieferlegung des Fahrzeugs um bis zu 25 mm, um den Luftwiderstand zu verringern und die Reichweite zu erhöhen. Per Druck auf den Taster kann die Fahrhöhe um 15 bis 25 mm erhöht werden, um die Geländegängigkeit zu verbessern, wobei sich der Offroad-Modus ab 40 km/h automatisch deaktiviert.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Lotus Eletre S: Lotus erfindet sich neu - mal wieder | Lotus Eletre S: Preis und technische Daten |










Seltsam, die 500 kW werden ja nicht permanent abgerufen - da hatte aber jemand in der...
Also es geht um ein chinesisches Auto Made in China, und alles was man zu sagen hat ist...
Das Thema ist jetzt nicht mal so neu... https://www.spiegel.de/auto/aktuell/auto-design...
Lotus hat einen Asuatischen Mutterkonzerns und ist jetzt nie der Hersteller bin...