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Lords of the Fallen: Kleines Street Fighter in großem Rollenspiel

Ausgefeilte, komplexe Kämpfe mit sehr schöner Grafik und eine düstere Fantasy-Rollenspielwelt soll Lords of the Fallen bieten. Golem.de konnte einen Blick auf das Programm werfen, an dem Deck 13 gemeinsam mit The-Witcher-Producer Tomasz Gop arbeitet.

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Artwork von Lords of the Fallen
Artwork von Lords of the Fallen (Bild: City Interactive)

Erste Beobachtung: Die Umgebungen von Lords of the Fallen sind ziemlich groß. Zweite Beobachtung bei einer Präsentation des Actionrollenspiels: Irgendwie sind die Umgebungen doch ziemlich eng - jedenfalls, wenn sich der Spieler darin mit einem großen und sehr wütenden Halbgott eine erbitterte Schlacht liefert. Eine der Besonderheiten ist, dass "wir ein kleines Street Fighter oder Tekken in den Kämpfen haben", sagt Entwicklungschef Tomasz Gop. Der ist in der Szene bislang als Producer von The Witcher 1 und 2 bekannt, jetzt arbeitet er mit seinem neuen Studio City Interactive und Deck 13 aus Frankfurt/Main an dem ambitionierten Programm.

  • Lords of the Fallen (Bilder: City Interactive)
  • Lords of the Fallen
  • Lords of the Fallen
Lords of the Fallen (Bilder: City Interactive)
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Lords of the Fallen befindet sich derzeit noch in einem sehr frühen Stadium, die vorgeführten Kämpfe sind aber schon ein Hingucker. So liefert sich die Hauptfigur Harkyn längere Gefechte mit riesigen, sehr aufwendig animierten Gegnern. Das sind zumindest teilweise besagte "gefallene Götter", die sich erst mal mit sehr schönen Spezialeffekten aus dem Himmel vor den Helden teleportieren - was sie nebenbei auch viel Kraft kostet, so dass sie nicht ganz so unverwundbar sind, wie ein Gott sein sollte.

Lernen gehört zum Kampfhandwerk

Bei einem der feindlichen Oberbosse handelt es sich um einen Hünen in rotgezackter Stahlrüstung, der ein gewaltiges Schwert immer wieder in Richtung der von Tomasz Gop gesteuerten Hauptfigur herunterdonnern lässt. Erst, wenn es dann für kurze Zeit im Steinboden feststeckt, ist der Moment für einen Gegenangriff gekommen. Sobald der Kampf fortgeschritten ist und in eine zweite Phase übergeht, wirbelt der immer wütendere Feind die funkenschlagende Waffe im Kreis. Welche Taktik dann hilft, muss der Spieler selbst herausfinden. "Man muss das mehrfach machen, Lernen ist ein integraler Teil von Lords of the Fallen", so Gop.

Der Spieler entscheidet sich zum Spielbeginn für eine von drei Klassen. Im Angebot sind ein Priester, der mit einem langsamen Hammer zuschlägt, aber per Zauberkraft einen Klon von sich beschwören kann, der Gegner für eine gewisse Zeit ablenkt. Zweite Klasse ist ein Krieger mit besonderen Rage-Kräften, und die dritte ein Schurke, der sich kurz unsichtbar machen kann. Über die Waffen und die Ausrüstung soll sich der Spieler seinen Charakter aber im Verlauf nach seinen Vorstellungen maßschneidern können.

Viele Elemente von Lords of the Fallen befinden sich erst in der Entwicklung. Von der Handlung etwa war ähnlich wenig zu sehen wie von den Nebenmissionen und der Welt jenseits der Kampfarenen. Die Grafik macht bislang einen erstklassigen, sehr detailreichen und atmosphärisch dichten Eindruck. Das Programm soll im Laufe des Jahres 2014 für Playstation 4, die nächste Xbox und Windows-PC erscheinen.



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ichbinsmalwieder 01. Jul 2013

So wie in Tomb Raider mit den bescheuerten Quicktime Events? Möglichst im richtigen...

Elgareth 25. Jun 2013

Und ich denke mal, hier wirds nicht anders sein. Ein Beat'em'Up lebt ja von Stunlocks...

User2 24. Jun 2013

sieht auf den Bildern ein wenig wie darksiders aus.


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