Zwei neue Klassen und Level 70
Viele Fans von Diablo 4 würden sagen, dass Diablo 4 erst mit dem Endgame und den saisonalen Aktivitäten richtig losgeht. Das weiß Blizzard natürlich auch, weshalb ein Großteil der Einnahmen Saison für Saison in Form von Skins und anderen kosmetischen Gegenständen eingestrichen wird.
Der Weg zum Endgame ist im Lord of Hatred etwas länger. So wurde das Maximallevel von 60 auf 70 erhöht, was uns zehn weitere Fähigkeitenpunkte bietet. Das Paragonsystem mit vielen hundert weiteren Stufen ist ebenfalls noch dabei, so dass selbst nach dutzenden Stunden in der Saison nicht alle Paragonpunkte freischalten.
Die zusätzlichen Fähigkeitenpunkte sind keineswegs verschwendet. Blizzard hat die Fähigkeitenbäume aller Klassen grundlegend umgebaut. Die generell aktiven und fähigkeitsunabhängigen Passiveffekte verschwinden und weichen tieferen Spezialisierungen in einzelne Fähigkeiten.
Frischer Wind für ältere Klassen von Diablo4
Jede Fähigkeit kann über Punkte nun 15- statt 5-Mal aufgewertet werden, was unter Umständen nicht nur einzelne Attacken besonders stark macht. Dadurch werden auch die bisher als Meta angesehenen Boni zu Fähigkeitsstufen abgeschwächt. Wir finden das neue System interessant. Es bringt vor allem frischen Wind in die älteren Klassen von Diablo 4, die seit dem Release des Hauptspiels größtenteils unverändert geblieben sind.
Wahrscheinlich werden die meisten Spieler aber erst einmal die zwei völlig neuen Klassen ausprobieren. Den Paladin durften Vorbesteller von Lord of Hatred ja bereits in den zwei letzten Diablo-4-Saisons ausprobieren. Er erinnert mit seinen Auren und Lichtwaffen an eine Mischung aus Kreuzritter und Paladin aus dem dritten und zweiten Diablo.
Mit dem Add-on kommt zudem der Hexenmeister (Warlock) ins Spiel. Der ist wie der Geistgeborene eine völlig neue Klasse im Diablo-Universum. Hexenmeister setzen die Kräfte von Dämonen ein, um ironischerweise Dämonen zu Tausenden niederzumetzeln. Teilweise werden hier neue Mechaniken genutzt und Beschwörungen, die in uns die Experimentierfreude wecken. Allein dafür lohnt sich der Blick auf das Add-on bereits.
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