Sehr viele Einzel- und Insellösungen

Peter: Große Firmen sind bislang nicht darauf angesprungen. Die Deutsche Bahn wollte das mal aufbauen, hat es dann aber aus Security-Gründen gestoppt. Es gibt bei Lorawan sehr viele Einzel- und Insellösungen wie in Parkhäusern. Wir haben aber Interessenten aus der Logistikszene. Die städtische Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH ist jetzt auch dabei.

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Golem.de: Also scheint an einem Netzaufbau durch die Community kein Weg vorbeizuführen. Wir haben einmal selbst ein Gateway auf Basis eines Raspberry Pi gebaut. Was müssen Interessenten denn investieren?

Peter: Die Gateways gibt es für um die 100 Euro. Mikrotik, das hat eine große Reichweite, ist exzellent. The Things Network hat das TTIG auf den Markt gebracht für 90 Euro. Die besseren Gateways stehen auf dem Dach in großer Höhe. Da haben wir auch welche. Da kommt in den nächsten Wochen noch einiges Interessantes dazu.

Golem.de: Wie leistungsfähig ist ein solches Gateway und welche Reichweite kann es abdecken?

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Peter: Ein Gateway kann theoretisch über 1.000 Geräte bedienen, auf 8 Kanälen. Die Übertragung wird mit AES 128 verschlüsselt. Die Reichweite hängt stark von der verwendeten Antenne ab. Einige wenige Kilometer sind durchaus möglich, wenn Sender und Empfänger sich auf entsprechender Höhe befinden. Hier zählt jeder Meter. Auf dem Land sind deutlich größere Reichweiten möglich.

Mobilfunkbetreiber setzen auf NB-IoT und LTE

Golem.de: Unitymedia hat inzwischen seine Lorawan-Abteilung an das Berliner Startup Melita.io verkauft. Welche Alternativen stehen Nutzern zur Verfügung, die nicht über eine Lorawan-Verbindung verfügen?

Peter: Die Telekom hat sich für NB-IoT auf SIM-Karten-Basis entschieden. Bei Sigfox ist die Übertragungsmenge limitiert und die Energieeffizienz gering. Die Telekom hat sich jetzt mit TTN verpartnert und leitet die Daten über mobile Gateways weiter.

Der eigentliche Charme von TTN ist eigentlich die Internationalität. Wenn man einen Tracker hat, funktioniert er in Paris genauso wie in Berlin, ohne irgendwelche Mobilfunkprobleme oder Roaming. Das funktioniert einfach auf dieser Frequenz, die in Europa zugelassen ist.

Einfache LoRaWAN-Knoten für das IoT

Golem.de: Inzwischen entwickeln Sie selbst ein Lorawan-Produkt. Der sogenannte Katzentracker hat sogar schon einen eigenen Twitter-Account.

Peter: Der Katzentracker ist nicht nur ein Katzentracker, das ist ein Micro-Tracker, aus dem man ein ganzes System aufbauen kann. Das habe ich auf Berlintracker.de dargestellt. Das kann man auch in ein Fahrrad einbinden, in Berlin kommen 60.000 Fahrräder jedes Jahr weg!

Golem.de: Wie funktioniert der Tracker?

Peter: Der Tracker hat eine Antenne, einen GPS-Tracker und eine Batterie, die per USB-C aufgeladen werden kann. Eine Akkuladung reicht für 750 GPS-Meldungen. Wir wollen den Katzentracker in Berlin produzieren lassen. Es gibt genug Interessenten für die ersten 1.000 Stück.

Golem.de: Was soll der Tracker kosten?

Peter: Die Preisfindung ist noch nicht abgeschlossen.

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 Netzausbau von 200 auf 400 Empfänger erforderlich
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aherberger 11. Mär 2021

Wir haben es hier in Wiesbaden in kurzer Zeit geschafft, eine breite Versorgung mit...

dsafsdf 11. Mär 2021

nur als in jedes neue handy eingebautes, satelitenunabhängiges positionsbestimmungssystem...

Eheran 10. Mär 2021

Da maximal 1% duty cycle erlaubt ist... ja doch, sollte nicht schwer sein. Immerhin...

Eheran 10. Mär 2021

Das ist echt wenig. Triggert man die Meldungen durch eine eigene Nachricht, dann muss...



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