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Lootboxen: Europäische Behörden besorgt über Glücksspiele und Games

Lootboxen in Games und andere Elemente mit Lotteriecharakter etwa im sozialen Netz: 16 für Glücksspiel zuständige Behörden warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor den Gefahren von Wetten auf Skins oder casinoähnlichen Angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus Star Wars Battlefront 2
Szene aus Star Wars Battlefront 2 (Bild: Electronic Arts/Screenshot: Golem.de)

Die für die Regulierung von Glücksspiel zuständigen Behörden von 16 Staaten warnen in einer gemeinsamen Erklärung davor, dass "die Grenzen zwischen Glücksspiel und anderen Formen der digitalen Unterhaltung, etwa Computerspiele, immer mehr verschwimmen". Konkret nennen die Behörden den Handel mit Skins - damit dürfte vor allem Counter-Strike gemeint sein - sowie Lootboxen, Casinos auf Social-Media-Plattformen und entsprechende Elemente in Computerspielen für Kinder.

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Die Erklärung haben unter anderem die Behördenleiter aus Frankreich, Österreich und Polen sowie des US-Bundesstaates Washington unterzeichnet. Andere US-Bundesstaaten und die deutsche Stelle sind nicht mit dabei; in Deutschland sind für das Thema normalerweise die Länder und nicht der Bund zuständig.

Mit der Erklärung wollen die Unterzeichner einerseits klarmachen, dass ihnen die aktuellen Entwicklungen Sorgen bereiten. Andererseits kündigen sie weitere Untersuchungen an, um dann gemeinsam im Dialog mit der Spielebranche nach Lösungen zu suchen. Gemeinsame Verbote oder Ähnliches stehen vorerst nicht auf der Agenda, die jeweiligen Länder behalten sich Strafmaßnahmen und andere harte Schritte aber ausdrücklich vor.

Hintergrund der Erklärung dürften unter anderem die Lootboxen sein, die spätestens seit den Vorgängen um Star Wars Battlefront 2 gegen Ende 2017 in der Community, aber eben auch von Jugendschützen und den für Glücksspiel Zuständigen diskutiert werden. Länder wie Belgien und die Niederlande setzen ihre Vorstellungen inzwischen relativ hart um.

Als Folge davon haben Anbieter wie Valve einige ihrer Angebote in diesen Märkten überarbeitet. In Dota 2 etwa sehen Spieler den Inhalt von Lootboxen schon vor dem Öffnen. Einige weitere Hersteller wie Electronic Arts haben angekündigt, generell weniger Lootboxen in ihre Titel zu integrieren und wenn, dann vor allem mit kosmetischen Extras und nicht mit den aus Sicht einiger Spieler besonders begehrenswerten Pay-to-Win-Inhalten.

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Prypjat 19. Sep 2018

Ich meinte ja nur, dass wir alle am Ende verlieren. Aber bis dahin ist es schon ein...

User_x 18. Sep 2018

Die Staatlichen leben von der Bearbeitungsgebühr, der Einsatz wird indes zu 50...

andy01q 18. Sep 2018

Richtig: Nach 100+ Packs bist du schon ziemlich genau am Erwartungswert von 101-102...


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