Abo
  • Services:

Lootboxen: Belgien droht Betreibern von Overwatch mit Haft

Die Lootboxen müssen weg, sonst drohen langjährige Haftstrafen: Das belgische Justizministerium setzt die Hersteller von Fifa 18, Overwatch und Counter-Strike unter Druck. Ausgerechnet für Star Wars Battlefront 2 gibt es keine Probleme.

Artikel veröffentlicht am ,
Lootboxen in Overwatch
Lootboxen in Overwatch (Bild: Blizzard/Screenshot: Golem.de)

In einer offiziellen Mitteilung vom 25. April 2018 droht das belgische Justizministerium den Herstellern von Fifa 18, Overwatch und Counter-Strike: Global Offensive mit harten Maßnahmen. Falls die Anbieter - konkret sind das Electronic Arts, Blizzard und Valve - nicht die Lootboxen aus den Games entfernen, könnte es bis zu fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 800.000 Euro geben. Grund: Die drei Spiele enthalten nicht zulässige Glücksspielelemente.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Falls sich bestätigt, dass sich die Titel besonders an Minderjährige richten, könne das Strafmaß sogar doppelt so hoch ausfallen. Nach Ansicht der zuständigen belgischen Kommission spielt bei den Inhalten der gegen echtes Geld erhältlichen Lootboxen der Zufall die entscheidende Rolle, ähnlich wie bei Verlosungen oder Glücksspielen im Kasino. Anders als bei einer vergleichbaren Entscheidung in den Niederlanden vor wenigen Tagen ist es in Belgien offenbar nicht wichtig, ob die Inhalte der Lootboxen verkauft werden können oder ob anderweitig Handel damit möglich ist.

Stattdessen kritisiert die Kommission allerdings, dass die besonders teuren Lootboxen von "berühmten echten Menschen" beworben werden, was die fiktive mit der realen Welt vermische. Damit ist vermutlich gemeint, dass Influencer zum Kauf der Glückskisten auffordern. Ganz klar ist das allerdings nicht. Bislang hat dieser Punkt in den Debatten keine wesentliche Rolle gespielt.

"Die Kombination von Spielen und Glücksspiel ist gefährlich für die psychische Gesundheit, besonders bei Minderjährigen", kommentiert Justizminister Koen Geens. Deshalb sei es Aufgabe des Staates sicherzustellen, "dass Kinder und Erwachsene nicht mit Glücksspielen konfrontiert werden, wenn sie in einem Videospiel Spaß haben wollen."

Die Kommission in Belgien hat neben den drei genannten Games sonst nur noch Star Wars Battlefront 2 untersucht - also das Programm, das Ende 2017 die Diskussion über Lootboxen maßgeblich ausgelöst hat. Weil der Anbieter Electronic Arts die Glücksspielelemente aber kurzfristig entfernt und nun in anderer Form wieder eingebaut hat, muss EA wegen Battlefront 2 nun keine Sanktionen befürchten. Jugendschützer, Politik und Behörden beschäftigen sich auch in anderen Ländern mit dem Thema, entsprechende Untersuchungen laufen unter anderem in Deutschland und den USA.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. QPAD DX-5 Maus 9,99€, NZXT Kraken X62 AM4 ready, Wasserkühlung 139,90€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  4. (u. a. Django Unchained, Passengers, Equalizer, Kill Bill 2, The Revenant)

Benutzer0000 29. Apr 2018

Schlimmstenfalls stellt der Staat Belgien eben eine Strafe aus gegen die Firma Blizzard...

plutoniumsulfat 27. Apr 2018

Also die Sets findet man auf dem erwähnten MKM auch um die 90 Euro.

plutoniumsulfat 27. Apr 2018

Das hat er immer. Allerdings kann Wizards die Chance nicht nachträglich ändern.

Dwalinn 27. Apr 2018

Das war schlicht eine Werbe Aktion Das es Gesetzte gibt und bestimmte sachen...

Dwalinn 27. Apr 2018

Alles was passieren wird ist das der Verkauf von Overwatch-Lootboxen in Belgien...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Fazit

Asus' Gaming-Smartphone ROG Phone zeichnet sich durch eine gute Hardware und vor allem reichlich Zubehör aus. Wie Golem.de im Test herausfinden konnte, sind aber nicht alle Zubehörteile wirklich sinnvoll.

Asus ROG Phone - Fazit Video aufrufen
Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion
  2. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  3. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

Slighter im Hands on: Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
Slighter im Hands on
Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist

CES 2019 Mit Slighter könnte ausgerechnet ein Feuerzeug Rauchern beim Aufhören helfen: Ausgehend von den Rauchgewohnheiten erstellt es einen Plan - und gibt nur zu ganz bestimmten Zeiten eine Flamme.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show
  2. Royole Flexpai im Hands on Display top, Software flop
  3. Alienware Area 51m angesehen Aufrüstbares Gaming-Notebook mit frischem Design

    •  /