Abo
  • IT-Karriere:

Lootboxen: "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

Jetzt kritisieren auch US-Politiker die Lootboxen in Spielen wie Star Wars Battlefront 2 - und zwar mit deutlichen Worten. Es soll eine Initiative geben, um Jugendliche künftig besser vor den Glücksspielelementen zu schützen oder diese sogar ganz zu verbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Sammelkarten aus Lootboxen in Star Wars Battlefront 2.
Sammelkarten aus Lootboxen in Star Wars Battlefront 2. (Bild: Electronic Arts / Screenhot: Golem.de)

Politiker aus dem US-Bundesstaat Hawaii haben auf einer Pressekonferenz angekündigt, gemeinsam mit Vertretern anderer Bundesstaaten gegen Mikrotransaktionen und Lootboxen in Spielen wie Star Wars Battlefront 2 vorzugehen. Chris Lee, Mitglied im Repräsentantenhaus von Hawaii, begründet das damit, dass Glücksspiel vielen Familien in den USA massiven Schaden zugefügt habe und es deshalb erst ab 21 Jahren erlaubt sei.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Ingolstadt
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

Nach Auffassung von Lee ist Battlefront 2 "ein Onlinecasino im Star-Wars-Gewand für Jugendliche - und eine Falle". Dem Hersteller Electronic Arts wirft er "räuberische Praktiken" vor. Für das kommende Jahr kündigt Lee gemeinsam mit nicht näher genannten anderen Bundesstaaten eine Initiative an, um den Verkauf derartiger Spiele an Minderjährige ebenso wie die Glückspielelemente selbst zu verbieten.

Derzeit gibt es in Star Wars Battlefront 2 kein Glückspiel mit dem Einsatz von echtem Geld. Das hatte Electronic Arts zwar vor, aber wenige Stunden vor dem Verkaufsstart am 17. November 2017 hat der Publisher die entsprechenden Angebote umgestellt. Stattdessen können Spieler nun lediglich mit den im Spiel verdienten Credits die Lootboxen kaufen und dann eben mehr oder weniger Glück mit den Inhalten haben.

Grund für den kurzfristigen Stopp der für echtes Geld erhältlichen Lootboxen war massiver Protest aus der Community, laut Medienberichten aber auch von Lizenzgeber Disney. Sogar Konzernchef Robert Iger hatte sich offenbar mit dem Thema beschäftigt - schließlich könnte die anhaltende Kritik in Foren und im sozialen Netz die Marke Star Wars nachhaltig beschädigen.

In den vergangenen Wochen hatten bereits Behörden in den Niederlanden und in Belgien angekündigt, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob Lootboxen möglicherweise verbotenes Glücksspiel sind. Vor einigen Tagen hatte dann auch der französische Politiker Jérôme Durain von der Parti Socialiste auf Twitter einen Brief veröffentlicht, in dem er die Behörden auffordert, die Zusammenhänge von Glückspiel, Lootboxen und Pay to Win in Titeln wie Star Wars Battlefront 2 zu untersuchen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,95€
  2. 4,99€
  3. (-68%) 9,50€
  4. 11,95€

Till509 20. Aug 2018

Ich habe eine frage zu Star Wars Battlefront II Die frage wäre nämlich die, warum das...

quineloe 24. Nov 2017

Sie haben das Spiel aber auch für die kaputtgepatcht, die die aktuelle Expansion haben...

ZuWortMelder 24. Nov 2017

Hallo, ich wusste nicht genau, wohin mit dem Folgendem, da in vielen Diskussionen hier...

ZuWortMelder 23. Nov 2017

Hallo, Das klingt im ersten Moment sehr zugespitzt, aber da stimme ich zu: In einem...

S-Talker 23. Nov 2017

Diese Preise bilden die Handelnden doch selbst. Wenn morgen irgendwelche verrücken Leute...


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Heimautomatisierung Wäschefaltroboter-Hersteller Seven Dreamers ist insolvent
  2. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  3. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Dragon-Raumschiff bei Test explodiert
  2. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  3. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers

    •  /