Looking Glass Portrait ausprobiert: Der 3D-Guckkasten

Ein Monitor mit 3D-Effekt aus verschiedenen Blickwinkeln kann nützlich sein - ist aber vor allem eines: hübsch!

Ein Praxistest von Martin Wolf veröffentlicht am
Macht sich gut als Bilderrahmen, kann aber noch mehr: das Looking Glass Portrait
Macht sich gut als Bilderrahmen, kann aber noch mehr: das Looking Glass Portrait (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Startup Looking Glass hat uns seine Bildschirme schon im Jahr 2020 präsentiert und wir waren beeindruckt vom Effekt, der sich nicht nur auf die dreidimensionale Darstellung beschränkt. Es ist sogar möglich, in einem gewissen Radius hinter die abgebildeten Dinge zu schauen, wenn man den Kopf horizontal bewegt. Wer sich schon immer futuristische Hologramme gewünscht hat, kommt seinem Traum hier ein ganzes Stück näher.

Inhalt:
  1. Looking Glass Portrait ausprobiert: Der 3D-Guckkasten
  2. Looking Glass als Bildschirm
  3. Looking Glass Portrait: Verfügbarkeit und Fazit

Inzwischen können die Displays in verschiedenen Größen bestellt werden und so haben wir uns das Looking Glass Portrait einmal näher angesehen.

Es ist der kleinste verfügbare Bildschirm des Herstellers und wirkt auf den ersten Blick eher wie ein Bilderrahmen. Die Darstellungsfläche ist in etwa handgroß und von einem schwarzen Rand mit Spiegeleinfassung und abschaltbarer LED-Seitenbeleuchtung umgeben.

Ein abnehmbarer metallischer Fuß sorgt für einen sicheren Stand. An den Seiten sind ein paar Sensortasten und der Netzschalter untergebracht. Nach dem Anschließen per mitgeliefertem USB-C-Netzteil geht das Display automatisch in den Demomodus.

Stellenmarkt
  1. Senior Cloud Engineer (m/w/d)
    Werum IT Solutions GmbH, Lüneburg
  2. Business / Data Analyst (m/w/d) im Controlling
    medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Wedel
Detailsuche

Hier sehen wir einige gute Beispiele für die Möglichkeiten der Technologie. Porträts, Schnappschüsse und detaillierte Abbildungen sehen farbenfroh und vor allem lebensecht aus. Teilweise wirken sie wie winzige Dioramen, die in dem kleinen Kasten versteckt sind.

Allerdings sind bei näherer Betrachtung die Pixel des Bildschirms bemerkbar: Die Eingangsauflösung für Bilder liegt zwar bei 1.536 x 2.048 Pixeln, die jedoch auf 45 bis 100 Blickwinkel aufgeteilt werden. So wirken Inhalte nicht so scharf, wie man es vermuten würde.

Das liegt daran, dass die Darstellung nicht nur aus einem, sondern bis zu 108 Bildern gleichzeitig besteht. Sie sorgen durch den cleveren Einsatz des Lentikulareffektes für die Flexibilität des Blickwinkels.

Das funktioniert so gut, dass wir tatsächlich kein anderes Verfahren nennen könnten, das mit so wenig Aufwand einen derart beeindruckenden Effekt erzielt. Es sei jedoch gesagt, dass der Aufwand nur auf Nutzerseite gering ist - sowohl Entwicklung als auch das Innenleben des Gerätes sind natürlich alles andere als simpel.

Es überraschte uns also wenig, als wir herausfanden, dass ein kompletter Mini-Rechner in der Rückseite des Displays verbaut ist. Der Raspberry Pi sorgt unter anderem dafür, dass das Looking Glass Portrait als eigenständiger Bilderrahmen funktioniert. Dabei zieht es konstant 15 Watt und soll nach Herstellerangaben eine Lebensdauer von mindestens 15.000 Stunden haben.

Es stellt sich allerdings die Frage, ob man einen Holo-Bilderrahmen überhaupt braucht. Daher konzentrieren wir uns im Folgenden auf weitere Anwendungsszenarien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Looking Glass als Bildschirm 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Dakkaron 22. Dez 2021 / Themenstart

Ja, es werden viele Blickwinkel erzeugt, aber jeder einzelne Blickwinkel hat nur eine...

Denshi 18. Dez 2021 / Themenstart

Also ich habe auch ein Looking Glas Portrait und konnte mir recht überzeugende...

ElMario 17. Dez 2021 / Themenstart

Ohhh ich danke euch ! :D

fulton 17. Dez 2021 / Themenstart

Dachte ich auch. Wenn ich da nix grandioses überlesen hab, dann ist das ein ähnliches...

LordSiesta 16. Dez 2021 / Themenstart

Was denn sonst? Die riesigen Werbeanzeigetafeln mit Tiefenwirkung aus eurer Lieblings...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Open Source
"Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
Artikel
  1. Electronic Arts: Respawn kündigt drei Star-Wars-Spiele an
    Electronic Arts
    Respawn kündigt drei Star-Wars-Spiele an

    Ein Ego-Shooter, ein Strategiespiel und Jedi Fallen Order 2: Das Entwicklerstudio Respawn arbeitet an drei Spielen auf Basis von Star Wars.

  2. Konsumenten-Studie: Elektroauto-Interesse steigt und hängt vom Strompreis ab
    Konsumenten-Studie
    Elektroauto-Interesse steigt und hängt vom Strompreis ab

    Die hohen Benzinkosten geben dem Interesse an der Elektromobilität Aufwind, so eine Studie. Allerdings werden utopisch hohe Reichweiten gefordert.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Palit RTX 3080 12GB 1.548,96€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • MindStar (u.a. 8GB DDR5-4800 89€) • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ • 4 Blu-rays für 22€ [Werbung]
    •  /