Looking Glass 65: Looking Glass zeigt den bisher größten 3D-Effekt-Fernseher

Der Looking Glass 65 ist so groß wie ein handelsüblicher Wohnzimmer-TV, allerdings kann er Bilder mit 3D-Effekt und in 8K darstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Looking Glass 65 ist so groß wie ein normaler Fernseher.
Der Looking Glass 65 ist so groß wie ein normaler Fernseher. (Bild: Jay Howse / Looking Glass Factory)

Looking Glass Factory hat sein bisher größtes holografische Display vorgestellt, das Looking Glass 65. Dabei handelt es sich um einen 65 Zoll (165 cm) großen Bildschirm, der mit einem holografischen Display ausgestattet ist. Den Werbebegriff verwendet der Hersteller gern, um die eigene brillenlose 3D-Technik zu beschreiben. Die zeigt Bilder und Videos durch Ausnutzung des Lentikulareffekts (der etwa auch bei Wackelbildern zum Einsatz kommt) an. Aus verschiedenen Blickwinkeln wirkt das angezeigte Material dann dreidimensional.

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Elektrotechniker / Naturwissenschaftler (m/w/d) Softwarevalidierung und Softwaretesting
    RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen (Raum Pforzheim / Karlsruhe)
  2. Java Software Engineer (m/w/d)
    über grinnberg GmbH, Raum Nürnberg
Detailsuche

Der Looking Glass 65 soll in 8K auflösen. Er umgeht damit ein Problem des von Golem.de getesteten Looking Glass Portrait - einem 3D-Bilderrahmen. Dort sind verschiedene Pixel schnell zu sehen. Bei einem 8K-Display auf 65 Zoll sollte das nicht der Fall sein. Selbst auf einem 120-Zoll-Fernseher sehen wir Pixel erst aus kurzen Entfernungen, wie ein Golem.de-Hands-on des Sharp-Konzept-TVs auf der IFA 2019 zeigte.

TV von mehreren Nutzern anschaubar

Das neue Panel soll zudem von mehreren Personen angeschaut werden können. Looking Glass muss dafür die eigene Software anpassen. Bisher ist es bei den 3D-Displays des Herstellers nämlich nur einer Person möglich, auch den 3D-Effekt zu sehen. Laut dem Tech-Blog Engadget ist das Display etwa 7,6 cm (3 Zoll) dick.

"Das ist nur der Anfang", sagt Looking-Glass-CEO Shawn Frayne dazu. Das Unternehmen plant wohl, mithilfe der eigenen Displays einen neuen 3D-Trend ohne Brillen oder Headsets einzuführen. Allerdings dürfte sich das zur Zeit noch als schwierig erweisen. Bereits der kleinere Looking Glass Portrait kostet 375 Euro. Ein passender Computer, der die 2D-Bilder in 3D-Material in Echtzeit umwandelt, ist umso teurer und kann auch schonmal 5.000 Euro kosten.

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    25./26.07.2022, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die 3D-Technik steht also vor dem gleichen Problem wie Virtual Reality auf dem PC: Sie ist für die meisten Menschen noch zu teuer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


friedruhm 15. Jun 2022 / Themenstart

Danke für Deine beruhigenden Worte. Gestern kam das Gerät nun, vollständig geliefert und...

Allandor 09. Jun 2022 / Themenstart

Hier geht es doch um den Browser und darauf bezog sich meine Aussage. Finde es im Grunde...

smirg0l 09. Jun 2022 / Themenstart

Es sind deutlich mehr als 2 Perspektiven, gibt da verschiedene Modi. Hab die Zahlen...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Unix-Nachfolger
Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3

Die Entwicklung der Audio-Kompression und die schwierige MP3-Patentsituation hätte ohne das Nein eines Anwalts wohl anders ausgesehen.

Unix-Nachfolger: Plan 9 sollte bessere Audio-Kompression bekommen als MP3
Artikel
  1. Vision, Disruption, Transformation: Populäre Denkfehler in der Digitalisierung
    Vision, Disruption, Transformation
    Populäre Denkfehler in der Digitalisierung

    Der Essay Träge Transformation hinterfragt Schlagwörter des IT-Managements und räumt mit gängigen Vorstellungen auf. Die Lektüre ist aufschlussreich und sogar lustig.
    Eine Rezension von Ulrich Hottelet

  2. Hermit: Google analysiert italienischen Staatstrojaner
    Hermit
    Google analysiert italienischen Staatstrojaner

    Der Staatstrojaner einer italienische Firma funktioniert sogar in Zusammenarbeit mit dem ISP. Dafür braucht es nicht zwingend ausgefallene Exploits.

  3. Pro Electric SuperVan: Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW
    Pro Electric SuperVan
    Ford zeigt Elektro-Van mit 1.490 kW

    Ford hat auf dem Goodwood Festival of Speed den Ford Pro Electric SuperVan gezeigt, der die Tradition der Transit-Showcars des Unternehmens fortsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Prime Video: Filme leihen 0,99€ • Alternate: Gehäuse & Co. von Fractal Design • Nur noch heute: 16.000 Artikel günstiger bei MediaMarkt • MindStar (Samsung 970 EVO Plus 250GB 39€) • Hori RWA 87,39€ • Honor X7 128GB 150,42€ • Phanteks Eclipse P200A + Glacier One 280 157,89€ [Werbung]
    •  /