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Long-Term-Support: Spotify migriert von Debian zu Ubuntu

Wegen des sicheren Veröffentlichungs- und Update-Rhythmus' wird Spotify seine ungefähr 5.000 Server von Debian auf Ubuntu migrieren. Der vor kurzem gestarteten Long-Term-Support-Initiative der Debian-Community fehlt derzeit noch das notwendige Geld.
/ Sebastian Grüner
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Spotify migriert seine Server von Debian zu Ubuntu. (Bild: Andreas Donath/golem.de)
Spotify migriert seine Server von Debian zu Ubuntu. Bild: Andreas Donath/golem.de

Wie der langjährige Debian-Developer und selbstständige Berater für den Einsatz freier Software, Raphaël Hertzog, in seinem Blog schreibt(öffnet im neuen Fenster) , werde Spotify seine Server-Infrastruktur mit etwa 5.000 Maschinen von dem bisher genutzten Debian auf Ubuntu 14.04 migrieren.

Als Begründung(öffnet im neuen Fenster) gibt ein Mitarbeiter des Musikstreamingdienstes auf einer Mailingliste des Debian-Projekts an, dass dies geschehe, weil Ubuntu einen "vorhersagbaren Veröffentlichungszyklus" sowie eine garantierte Langzeitpflege habe. Nach dem Wechsel solle auf allen von dem Unternehmen verwendeten Backend-Servern Ubuntu 14.04 LTS, alias Trusty Tahr, laufen.

Die Entscheidung für diesen Schritt sei vor der Ankündigung Debians gefallen, über eine Long-Term-Support-Initiative längere Unterstützung als die offiziellen drei Jahre Pflege für Debian 6, alias Wheezy, bereitzustellen. Für Hertzog und wohl auch viele andere Community-Mitglieder ist die Begründung Spotifys für den Wechsel ein Beleg dafür, dass eine lange Pflege des Systems wichtig für einen breiten Einsatz von Debian sei.

Bis jetzt wird die Erweiterung des Support-Zeitraums von Wheezy noch fast ausschließlich von Freiwilligen übernommen. Denn über die mit der Initiative ebenfalls begonnene Finanzierungskampagne(öffnet im neuen Fenster) ist es bisher lediglich möglich, 29 Monatsarbeitsstunden von Entwicklern zu bezahlen.

Um aber eine korrekte Pflege von Debian 6 durchzuführen, müsste die Anzahl der finanzierten Stunden noch um das Fünffache wachsen, wie Hertzog in seinem Blog vermutet. Bis jetzt finden sich unter den Spendern eher kleine Firmen, was der Gemeinschaft noch fehlt, ist ein finanzstarker Spender.


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