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London: Fußgängerampeln verlängern Grünphase bei starkem Andrang

Die Grünphase von Fußgängerampeln soll in London bald abhängig von der Menge der Fußgänger werden, die an ihnen warten. Dazu wird eine Kameratechnik erforderlich, die die Passanten aufnimmt.
/ Andreas Donath
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Londoner Fußgängerampeln sollen intelligenter werden. (Bild: Dominic Alves/CC BY 2.0)
Londoner Fußgängerampeln sollen intelligenter werden. Bild: Dominic Alves/CC BY 2.0

Die Videoüberwachung von wartenden Fußgängern durch Verkehrsampeln soll die Dauer der Grünphase abhängig von der Menge der Personen machen. Befinden sich viele Menschen in Wartestellung, dauert es etwas länger, bis die Ampel wieder auf Rot umschaltet, um allen Wartenden das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen.

In London soll das System Pedestrian Split Cycle Offset Optimisation Technique (Scoot(öffnet im neuen Fenster)) ab Sommer 2014 in der Öffentlichkeit getestet werden. Gerade in der Innenstadt warten zur Rushhour dort ganze Menschentrauben an den Ampeln. Nach Angaben(öffnet im neuen Fenster) der Londoner Verkehrsbetriebe ist das System weltweit bislang einmalig.

Fußgängerampeln mit Knopf soll es natürlich weiterhin geben, doch auch diese Modelle sollen intelligenter arbeiten. Überlegt es sich derjenige, der den Knopf gedrückt hat, in der Zwischenzeit anders und geht entweder ohne zu Warten über die Straße oder verlässt gar die Warteinsel, wird das Stoppsignal für den Auto-, Bus- und Fahrradverkehr schlicht storniert, damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen kommt.

Systeme, mit denen die tatsächliche Verkehrsbelastung von Straßen gemessen wird, gibt es schon lange. Beispielsweise werden vor Ampeln Induktionsschleifen in die Fahrbahndecke eingebaut, mit denen erkannt werden kann, ob ein Fahrzeug wartet. Außerdem werden Induktionsschleifen zur Verkehrszählung genutzt.


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