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Amazon-Arbeiter im November 2017 im Streik
Amazon-Arbeiter im November 2017 im Streik (Bild: Verdi)

Lohn: Streik bei Amazon an zwei Standorten

Amazon-Arbeiter im November 2017 im Streik
Amazon-Arbeiter im November 2017 im Streik (Bild: Verdi)

Streikende wollen das Weihnachtsgeschäft bei Amazon "weiter stören". Heute wird in Rheinberg und Werne von einem Teil der Beschäftigten nicht gearbeitet.

Die Beschäftigten an den beiden Amazon-Standorten Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen haben für zwei Tage zum Streik aufgerufen. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 13. Dezember 2017 bekannt. "Nachdem am Montag bereits in Rheinberg gestreikt wurde, soll damit das Weihnachtsgeschäft des Versandhändlers weiter gestört werden", erklärte Verdi. Durch die eintägige Streikunterbrechung und den nun folgenden zweitägigen Streik zeigten die streikenden Beschäftigten zudem erneut ihre Flexibilität im Arbeitskampf.

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Ein Amazon-Sprecher sagte Golem.de: "Die Gewerkschaft Verdi hat an den Logistikstandorten von Amazon in Rheinberg und Werne heute Morgen während der Frühschicht zum Streik aufgerufen. Der Streik hat keinen Einfluss auf die Einhaltung unseres Kundenversprechens, denn die überwältigende Mehrheit unserer Mitarbeiter arbeitet normal." Hintergrund ist, dass Verdi den Betrieb nicht lahmlegen sondern nur einschränken kann.

Amazon: Wir haben eine offene Unternehmenskultur

Seit dem Frühjahr 2013 kämpfen Beschäftigte bei Amazon Deutschland für bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung. Amazon verweigert von Anfang an hartnäckig Gespräche mit Verdi. Laut Amazon habe der Konzern eine offene Unternehmenskultur und kommuniziere ständig direkt mit den Mitarbeitern und Betriebsräten, betonte der Sprecher.

"Solange Amazon den Beschäftigten den Tarifvertrag vorenthält, werden die Kolleginnen und Kollegen gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit weiter dafür sorgen, dass Amazon Lieferversprechen nicht einhalten kann", erklärte Silke Zimmer, Fachbereichsleiterin Handel bei Verdi NRW. Es werde weiterhin unmenschlicher Druck auf die Beschäftigten ausgeübt.

"In NRW beschäftigen wir in unseren Logistikzentren momentan über 7.500 Mitarbeiter. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich davon heute 440 am Streik beteiligen", erklärte der Sprecher.


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AllDayPiano 14. Dez 2017

1) Otto leistet mehr als nur den Stundensatz vergleichbar zu halten. Da geht es um...

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