Abo
  • IT-Karriere:

Lohn: Mitarbeiter von Amazon Leipzig streiken

Der Auftakt für neue Streiks bei Amazon erfolgt am Internationalen Frauentag; bis zu 400 Mitarbeiter am Standort in Leipzig dürften sich daran beteiligen. Es geht um einen Tarifvertrag und bessere Arbeitskonditionen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Streikende Mitarbeiter vor dem Standort von Amazon Leipzig
Streikende Mitarbeiter vor dem Standort von Amazon Leipzig (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Gewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des Versandhändlers Amazon am 8. März 2019 in Leipzig erneut zum Streik aufgerufen. Etwa 300 Angestellte haben am Vormittag ihre Arbeit niedergelegt, wie Jörg Lauenroth-Mago von der Gewerkschaft Verdi sagte. Über den Tag hinweg rechne er mit 400 Beteiligten. Der Streik habe mit der Frühschicht am Freitagmorgen begonnen und soll bis zum Samstagabend dauern. Dass als Tag für den Ausstand der Internationale Frauentag gewählt wurde, sei bei vielen Angestellten gut angekommen, so Lauenroth-Mago.

Die Gewerkschaft will erreichen, dass die Amazon-Mitarbeiter nach den Tarifbedingungen des Einzel- und Versandhandels bezahlt werden. Der Konzern orientiert sich bisher an der Vergütung in der Logistikbranche. Seit 2013 legen Mitarbeiter deswegen immer wieder die Arbeit nieder. Urlaubsgeld fehlt bei Amazon nach Gewerkschaftsangaben komplett, das Weihnachtsgeld sei deutlich niedriger als das tarifliche. Amazon verweigerte von Anfang an Gespräche mit Verdi.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-83%) 2,50€
  2. 2,80€
  3. 229,00€
  4. (-12%) 52,99€

crazypsycho 11. Mär 2019

Für Verdi scheinbar schon. Ich persönlich sehe kein Problem dabei.

gaym0r 11. Mär 2019

Wenn ich in der IT bei Amazon anfange, werde ich dann wie ein Einzelhandelskaufmann...

crazypsycho 09. Mär 2019

Otto hat es halt cleverer gemacht und der Tochterfirma gleich einen ganz anderen Namen...

azeu 08. Mär 2019

.... ach Mist ...


Folgen Sie uns
       


Hyundai Kona Elektro - Test

Das Elektro-SUV ist ein echter Langläufer.

Hyundai Kona Elektro - Test Video aufrufen
Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
    Serielle Hybride
    Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

    Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
    Von Mattias Schlenker

    1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
    2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
    3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

      •  /