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Logitechs faltbare Maus im Test: Schöner zusammenfalten

Logitech will die perfekte Maus für unterwegs entwickelt haben. Golem hat die Mobi Fold getestet und zeigt die Vor- und Nachteile der Faltmaus.
/ Ingo Pakalski
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Logitechs erste faltbare Maus Mobi Fold im Test (Bild: Martin Wolf/Golem)
Logitechs erste faltbare Maus Mobi Fold im Test Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Logitechs faltbare Maus im Test: Schöner zusammenfalten
  2. Auch ohne Korpus liegt die Mobi Fold gut in der Hand
  3. Logitech Mobi Fold – Verfügbarkeit und Fazit

Logitech bringt mit der Mobi Fold seine erste faltbare Maus auf den Markt. Dabei schlägt der Hersteller teilweise einen anderen Weg ein als Microsoft bei der Arc Mouse, die bereits länger erhältlich und eher eine Klapp- als eine Faltmaus ist.

Im Vergleich dazu erscheint der Faltmechanismus von Logitech auf Reisen deutlich sinnvoller. Die Mobi Fold ist zusammengefaltet in etwa so groß und ähnlich geformt wie ein Ladeetui moderner Bluetooth-Hörstöpsel. Die Maus nimmt also unterwegs wenig Platz weg und lässt sich auch problemlos etwa in der Hosentasche transportieren.

Bei der Arc Mouse wäre es keine gute Idee, die Maus in die Hosentasche zu packen; zu groß wäre das Risiko, dass die Maus dabei kaputt geht. Clever: Sobald die Mobi Fold aufgeklappt wird, schaltet sie sich ein und ist sofort betriebsbereit.

Die Mobi-Fold-Maus schaltet sich selbst ein und aus

Wird die Maus nicht benötigt, faltet man sie zusammen, sie schaltet sich dann automatisch aus. Für unterwegs ist das super, aber wer die Maus auch im Büro oder zu Hause nutzt, wird einen Ausschalter vermissen, wenn er die Maus nach dem Arbeitstag nicht immer zusammenfalten möchte.

Das Scharnier im Faltmechanimus soll laut Hersteller bei täglicher Nutzung 15 Jahre lang halten. Logitech macht allerdings keine Angaben dazu, wie oft die Maus dabei pro Tag gefaltet werden darf.

Die Mobi Fold ist eine Viertastenmaus mit einem Sensorfeld. Es gibt kein Mausrad, das etwa unterwegs in der Tasche herausragen und stören könnte. Zudem ist ein Mausrad eher anfällig dafür, dass sich in der Mechanik Schmutz sammelt.

Das Sensorfeld als Mausradersatz funktioniert zuverlässig, wir können über das Feld wischen und so in langen Webseiten oder anderen Dokumenten scrollen. Bei sanftem Wischen wird langsam gescrollt, mit einem beherzten Wisch kann direkt etwa zum Ende einer langen Webseite gescrollt werden. Ein seitliches Scrollen, etwa in Excel-Tabellen, geht damit nicht.

Sensorfeld als Ersatz für ein Mausrad

Praktisch: Das Scroll-Sensorfeld kann zusammen mit den Standardtasten verwendet werden. Wir können also etwa Text markieren und uns dann mittels Scrollfeld nach oben oder unten bewegen. Unterwegs ist meist vergleichsweise wenig Platz, etwa auf einem Notebook-Display, so dass eine solche Funktion je nach Arbeitseinsatz entsprechend oft benötigt wird.

Im Sensorbereich ist vorn und hinten jeweils eine Taste enthalten. Diese beiden Tasten können mit beliebigen Funktionen belegt werden. Wir finden es praktisch, dass sich damit die Funktionen nutzen lassen, die etwa auf anderen Mäusen auf den Seitentasten liegen.

Wenn wir zwischen diesen beiden Tasten im Sensorfeld wechseln, müssen wir sehr genau darauf achten, die Finger immer anzuheben, damit wir nicht versehentlich über die Sensorfläche wischen. Das passiert öfter, weil sich die beiden Tasten nicht erfühlen lassen.


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