Abo
  • Services:

Logitech Spotlight: Mit einem Handschwung durch die Präsentation

Präsentieren wie mit einer Wii-Fernbedienung: Logitechs Spotlight soll durch Neigungssensoren und Software Präsentationen steuern können und bietet anpassbare Tasten und Makrofunktionen. Wir haben beim Testen des Presenters dadurch gleich weitere Anwendungsgebiete entdecken können.

Ein Test von veröffentlicht am
Logitech Spotlight bietet drei frei konfigurierbare Tasten
Logitech Spotlight bietet drei frei konfigurierbare Tasten (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Wenn es um den Nischenmarkt für Presenter geht, ist seit mehreren Jahren die Zeit stehen geblieben, so scheint es. Bluetooth-Unterstützung war eine der letzten Aktualisierungen, welche die Fernbedienungen für Präsentationszwecke erfahren haben. Die Logitech Spotlight soll dies ändern. Dabei scheint sie auf den ersten Blick unscheinbar zu sein - hat sie doch sogar noch weniger Knöpfe als vergleichbare Geräte und nicht einmal einen Laser-Pointer.

Inhalt:
  1. Logitech Spotlight: Mit einem Handschwung durch die Präsentation
  2. Steuerung des eigenen Media-Centers mit Stil
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Logitechs Denkansatz ist hier denkbar einfach: Statt auf viele hardwareseitige Bedienelemente zu setzen, hat der Peripheriehersteller eine spezielle Software entwickelt, welche die meisten Funktionen virtuell auf dem Bildschirm umsetzen soll. Dazu zählt die Steuerung des Mauszeigers mit den eingebauten Neigungssensoren. Dieser kann durch einen Kreis hervorgehoben werden, während sich der Rest des Bildschirms abdunkelt, daher der Name Spotlight.

  • Logitech Spotlight ist mit 13 cm etwas zu lang, um gut in der Hand zu liegen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Ladekabel und eine Tasche zum Verstauen des Presenters. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter sieht modern und schlicht aus. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die drei Tasten der Fernbedienung lassen sich konfigurieren. Die Standardfunktionen sind vorgegeben. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Gehäuse ist zwar abgerundet, liegt aber trotzdem nicht sehr gut in der Hand. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • In der Unterseite des Presenters ist ein USB Type-C-Anschluss versteckt. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter kommuniziert drahtlos über Bluetooth Low Energy oder den mitgelieferten USB-Dongle. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Ladekabel und eine Tasche zum Verstauen des Presenters. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)

Verbunden wird die Fernbedienung per Bluetooth oder den dazugehörigen USB-Dongle. Logitech verspricht eine Reichweite von 30 Metern - und kann dieses Versprechen einhalten. Das Testgerät konnte noch über unseren etwa 25 Meter langen Büroflur mit dem Computer kommunizieren.

Hochwertige Materialien stehen ungeeigneter Haptik gegenüber

Der Presenter an sich ist sehr schlicht gehalten. Dies soll der Idee folgen, dass während einer Präsentation das Hauptaugenmerk nicht der Hardware gilt, sondern dem Präsentierten an sich. Das gelingt Logitech gut: Die simple Quaderform mit abgerundeten Kanten lenkt nicht ab und das verwendete anthrazitfarbene Aluminium vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Eine weiße LED dient für Statusanzeigen und fügt sich in das modern schlichte Gesamtkonzept ein, ebenso wie der USB-Adapter mit Schlaufe. Dieser wird bei Nichtbenutzung in der Unterseite des Presenters verstaut. Dort befindet sich auch die USB-Type-C-Ladebuchse. Obwohl diese tief innerhalb des Gehäuses verbaut ist, erreicht man sie gut mit gängigen Ladekabeln oder mit dem mitgelieferten Ladeadapter.

  • Logitech Spotlight ist mit 13 cm etwas zu lang, um gut in der Hand zu liegen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Ladekabel und eine Tasche zum Verstauen des Presenters. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter sieht modern und schlicht aus. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die drei Tasten der Fernbedienung lassen sich konfigurieren. Die Standardfunktionen sind vorgegeben. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Gehäuse ist zwar abgerundet, liegt aber trotzdem nicht sehr gut in der Hand. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • In der Unterseite des Presenters ist ein USB Type-C-Anschluss versteckt. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter kommuniziert drahtlos über Bluetooth Low Energy oder den mitgelieferten USB-Dongle. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
Der Presenter sieht modern und schlicht aus. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln
  2. tecmata GmbH, Wiesbaden

Das uniforme Design hat jedoch einen Nachteil. Beim längeren Halten der Fernbedienung wird diese durch die eigenen Hände etwas rutschig. Das gilt vor allem für den häufigen Fall von Nervosität und damit einhergehender Schweißproduktion in Präsentationssituationen und kann zu Problemen führen. Da hilft auch die gummierte Oberfläche der Antennenabdeckung nicht weiter.

Zusätzlich ist die Logitech Spotlight unergonomisch. Das fällt am stärksten beim Neigen und Schwenken auf. Beim Halten drückt dabei die untere Kante des Gerätes unangenehm in die Handfläche. Hier wäre ein funktionalerer Design-Ansatz wünschenswert gewesen.

Neigungssensoren im Stil einer Wii-Fernbedienung

Unabhängig davon funktionieren die Sensoren der Logitech Spotlight präzise. Die Fernbedienung verwendet zur Positionsbestimmung keine Anhaltspunkte wie etwa eine Nintendo Wii Remote und deren Sensorleiste. Stattdessen wird die Bewegung anhand der eingestellten Empfindlichkeit errechnet. Davon ausgehend lässt sich der Mauszeiger durch Schwenken der Fernbedienung steuern oder durch Kippen die Systemlautstärke anpassen.

Das funktioniert sowohl beim Zeigen auf den Bildschirm als auch hinter dem Rücken gut. Das erfordert jedoch etwas Übung und daher kommen wir am ehesten mit dem direkten Zeigen zurecht. Die Rotation der Fernbedienung um die eigene Achse wird dabei nicht berücksichtigt. Damit können wir sie in einer natürlichen Haltung oder sogar auf den Kopf gestellt verwenden.

Die Empfindlichkeit der Sensoren stellen wir in der mitgelieferten Software ein. Gut so: können wir damit doch verhindern, dass beim Präsentieren wilde, ablenkende Gesten bei zu niedriger Einstellung oder falsche Eingaben bei zu hoher Empfindlichkeit ausgeführt werden.

Die Art der Bewegungssteuerung gefällt und überzeugt uns in Präsentationen mit entsprechender Software. Offiziell unterstützt werden laut Logitech gängige Programme wie Apple Keynote, Google Slides, Microsoft Powerpoint oder Prezi. Wir konnten jedoch auch das kostenlose Libre Office Impress steuern. Dadurch, dass der Presenter einfach nur einen Tastendruck auf Pfeil nach rechts oder Pfeil nach links simuliert, sollte er mit vielen derart gesteuerten Präsentationsprogrammen kompatibel sein.

Steuerung des eigenen Media-Centers mit Stil 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 5€
  3. 19,99€
  4. 3,99€

Abdiel 02. Feb 2017

Mal nachgeschaut, seit wie vielen Jahren es die Geräte und die damit genutzte Software...

FireEmerald 01. Feb 2017

"(...) Allerdings gibt es zum jetzigen Zeitpunkt zu Spotlight keine Alternative mit...

Zazu42 01. Feb 2017

miau https://www.golem.de/0707/53432.html

Maddix 01. Feb 2017

Und dann kommt die Corporate IT und vermießt dir das Thema richtig, weil die Logitech...

aFrI 01. Feb 2017

Autschn...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

    •  /