Abo
  • Services:
Anzeige
Logitech Spotlight bietet drei frei konfigurierbare Tasten
Logitech Spotlight bietet drei frei konfigurierbare Tasten (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Logitech Spotlight: Mit einem Handschwung durch die Präsentation

Logitech Spotlight bietet drei frei konfigurierbare Tasten
Logitech Spotlight bietet drei frei konfigurierbare Tasten (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Präsentieren wie mit einer Wii-Fernbedienung: Logitechs Spotlight soll durch Neigungssensoren und Software Präsentationen steuern können und bietet anpassbare Tasten und Makrofunktionen. Wir haben beim Testen des Presenters dadurch gleich weitere Anwendungsgebiete entdecken können.
Ein Test von Oliver Nickel

Wenn es um den Nischenmarkt für Presenter geht, ist seit mehreren Jahren die Zeit stehen geblieben, so scheint es. Bluetooth-Unterstützung war eine der letzten Aktualisierungen, welche die Fernbedienungen für Präsentationszwecke erfahren haben. Die Logitech Spotlight soll dies ändern. Dabei scheint sie auf den ersten Blick unscheinbar zu sein - hat sie doch sogar noch weniger Knöpfe als vergleichbare Geräte und nicht einmal einen Laser-Pointer.

Anzeige

Logitechs Denkansatz ist hier denkbar einfach: Statt auf viele hardwareseitige Bedienelemente zu setzen, hat der Peripheriehersteller eine spezielle Software entwickelt, welche die meisten Funktionen virtuell auf dem Bildschirm umsetzen soll. Dazu zählt die Steuerung des Mauszeigers mit den eingebauten Neigungssensoren. Dieser kann durch einen Kreis hervorgehoben werden, während sich der Rest des Bildschirms abdunkelt, daher der Name Spotlight.

  • Logitech Spotlight ist mit 13 cm etwas zu lang, um gut in der Hand zu liegen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Ladekabel und eine Tasche zum Verstauen des Presenters. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter sieht modern und schlicht aus. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die drei Tasten der Fernbedienung lassen sich konfigurieren. Die Standardfunktionen sind vorgegeben. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Gehäuse ist zwar abgerundet, liegt aber trotzdem nicht sehr gut in der Hand. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • In der Unterseite des Presenters ist ein USB Type-C-Anschluss versteckt. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter kommuniziert drahtlos über Bluetooth Low Energy oder den mitgelieferten USB-Dongle. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Ladekabel und eine Tasche zum Verstauen des Presenters. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)

Verbunden wird die Fernbedienung per Bluetooth oder den dazugehörigen USB-Dongle. Logitech verspricht eine Reichweite von 30 Metern - und kann dieses Versprechen einhalten. Das Testgerät konnte noch über unseren etwa 25 Meter langen Büroflur mit dem Computer kommunizieren.

Hochwertige Materialien stehen ungeeigneter Haptik gegenüber

Der Presenter an sich ist sehr schlicht gehalten. Dies soll der Idee folgen, dass während einer Präsentation das Hauptaugenmerk nicht der Hardware gilt, sondern dem Präsentierten an sich. Das gelingt Logitech gut: Die simple Quaderform mit abgerundeten Kanten lenkt nicht ab und das verwendete anthrazitfarbene Aluminium vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Eine weiße LED dient für Statusanzeigen und fügt sich in das modern schlichte Gesamtkonzept ein, ebenso wie der USB-Adapter mit Schlaufe. Dieser wird bei Nichtbenutzung in der Unterseite des Presenters verstaut. Dort befindet sich auch die USB-Type-C-Ladebuchse. Obwohl diese tief innerhalb des Gehäuses verbaut ist, erreicht man sie gut mit gängigen Ladekabeln oder mit dem mitgelieferten Ladeadapter.

  • Logitech Spotlight ist mit 13 cm etwas zu lang, um gut in der Hand zu liegen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Ladekabel und eine Tasche zum Verstauen des Presenters. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter sieht modern und schlicht aus. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der USB-Dongle lässt sich im Gerät verstauen und durch die Schlaufe leicht herausziehen. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die drei Tasten der Fernbedienung lassen sich konfigurieren. Die Standardfunktionen sind vorgegeben. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Gehäuse ist zwar abgerundet, liegt aber trotzdem nicht sehr gut in der Hand. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • In der Unterseite des Presenters ist ein USB Type-C-Anschluss versteckt. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Presenter kommuniziert drahtlos über Bluetooth Low Energy oder den mitgelieferten USB-Dongle. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)
Der Presenter sieht modern und schlicht aus. (Foto: Martin Wolf / Golem.de)

Das uniforme Design hat jedoch einen Nachteil. Beim längeren Halten der Fernbedienung wird diese durch die eigenen Hände etwas rutschig. Das gilt vor allem für den häufigen Fall von Nervosität und damit einhergehender Schweißproduktion in Präsentationssituationen und kann zu Problemen führen. Da hilft auch die gummierte Oberfläche der Antennenabdeckung nicht weiter.

Zusätzlich ist die Logitech Spotlight unergonomisch. Das fällt am stärksten beim Neigen und Schwenken auf. Beim Halten drückt dabei die untere Kante des Gerätes unangenehm in die Handfläche. Hier wäre ein funktionalerer Design-Ansatz wünschenswert gewesen.

Neigungssensoren im Stil einer Wii-Fernbedienung

Unabhängig davon funktionieren die Sensoren der Logitech Spotlight präzise. Die Fernbedienung verwendet zur Positionsbestimmung keine Anhaltspunkte wie etwa eine Nintendo Wii Remote und deren Sensorleiste. Stattdessen wird die Bewegung anhand der eingestellten Empfindlichkeit errechnet. Davon ausgehend lässt sich der Mauszeiger durch Schwenken der Fernbedienung steuern oder durch Kippen die Systemlautstärke anpassen.

Das funktioniert sowohl beim Zeigen auf den Bildschirm als auch hinter dem Rücken gut. Das erfordert jedoch etwas Übung und daher kommen wir am ehesten mit dem direkten Zeigen zurecht. Die Rotation der Fernbedienung um die eigene Achse wird dabei nicht berücksichtigt. Damit können wir sie in einer natürlichen Haltung oder sogar auf den Kopf gestellt verwenden.

Die Empfindlichkeit der Sensoren stellen wir in der mitgelieferten Software ein. Gut so: können wir damit doch verhindern, dass beim Präsentieren wilde, ablenkende Gesten bei zu niedriger Einstellung oder falsche Eingaben bei zu hoher Empfindlichkeit ausgeführt werden.

Die Art der Bewegungssteuerung gefällt und überzeugt uns in Präsentationen mit entsprechender Software. Offiziell unterstützt werden laut Logitech gängige Programme wie Apple Keynote, Google Slides, Microsoft Powerpoint oder Prezi. Wir konnten jedoch auch das kostenlose Libre Office Impress steuern. Dadurch, dass der Presenter einfach nur einen Tastendruck auf Pfeil nach rechts oder Pfeil nach links simuliert, sollte er mit vielen derart gesteuerten Präsentationsprogrammen kompatibel sein.

Steuerung des eigenen Media-Centers mit Stil 

eye home zur Startseite
Abdiel 02. Feb 2017

Mal nachgeschaut, seit wie vielen Jahren es die Geräte und die damit genutzte Software...

FireEmerald 01. Feb 2017

"(...) Allerdings gibt es zum jetzigen Zeitpunkt zu Spotlight keine Alternative mit...

Zazu42 01. Feb 2017

miau https://www.golem.de/0707/53432.html

Maddix 01. Feb 2017

Und dann kommt die Corporate IT und vermießt dir das Thema richtig, weil die Logitech...

aFrI 01. Feb 2017

Autschn...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Gemeinde St. Leon-Rot, St. Leon-Rot
  2. Consultix GmbH, Bremen
  3. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, München, Köln, Berlin
  4. HORIBA Europe GmbH, Oberursel


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 24,04€
  2. bei Alternate

Folgen Sie uns
       


  1. Banking-App

    Outbank im Insolvenzverfahren

  2. Glasfaser

    Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck

  3. Offene Konsole

    Ataribox entspricht Mittelklasse-PC mit Linux

  4. Autoversicherungen

    HUK-Coburg verlässt "relativ teure Vergleichsportale"

  5. RT-AC86U

    Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

  6. CDN

    Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

  7. Star Trek Discovery angeschaut

    Star Trek - Eine neue Hoffnung

  8. Gemeinde Egelsbach

    Telekom-Glasfaser in Gewerbegebiet findet schnell Kunden

  9. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  10. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Ein Hoffnungsschimmer für die Netzpolitik
Bundestagswahl 2017
Ein Hoffnungsschimmer für die Netzpolitik
  1. Bundestagswahl 2017 Union und SPD verlieren, Jamaika-Koalition rückt näher
  2. Störerhaftung abgeschafft Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch
  3. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe

  1. Re: Oh man wie hab ich drauf gewartet!

    Asthania | 20:35

  2. Re: Ein wenig Wechsel kann nur gut sein für den...

    Mett | 20:34

  3. Re: Habe erst die erste Folge gesehen

    Cok3.Zer0 | 20:33

  4. Re: Dell macht nur Probleme

    zilti | 20:33

  5. Re: The Orville

    Hotohori | 20:32


  1. 19:13

  2. 18:36

  3. 17:20

  4. 17:00

  5. 16:44

  6. 16:33

  7. 16:02

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel