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Steuerung des eigenen Media-Centers mit Stil

Die Handhabung des Presenters hat spontan einen neuen Verwendungszweck für das Gerät eröffnet: Wir haben die Fernbedienung testweise als Steuerung für einen Media-PC verwendet. Das drahtlose Bedienen des Mauszeigers per Spotlight funktioniert auch hier gut - und fühlt sich obendrein intuitiv an.

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Wir konnten den VLC-Mediaplayer, den Windows Media Player, Kodi oder einfach nur den Internetbrowser bedienen. Mit der Lupenfunktion lassen sich auch kleine Texte ausfindig machen, wenn wir zum Beispiel weiter vom Bildschirm entfernt sitzen. Einzig die Möglichkeit, einen Rechtsklick zu tätigen, haben wir in manchen Situationen vermisst.

Frei belegbare Tasten mit Einschränkung und inkonsistente Software

Dafür kann die Software jeder der drei Tasten unterschiedliche Funktionen beim Gedrückthalten zuweisen. Die Standardfunktion beim einmaligen Klick ist aber vorgegeben. Die mit Pfeilen beschrifteten Knöpfe dienen immer dem Vor- und Zurücknavigieren durch Präsentationen. Der obere Highlight-Knopf führt immer einen Linksklick aus.

Das Verhalten jeder Taste beim langen Drücken kann in der Spotlight-Software selbst eingestellt werden. Speziell für Präsentationszwecke lässt sich auch ein Timer mit Vibrationsalarm konfigurieren. Das ist eine gut umgesetzte Funktion, da sich die Präsentationszeit manuell einstellen lässt und beim Erreichen der Fünf-Minuten-Marke und bei Ablauf der Zeit eine Vibration aktiviert wird. Das hat im Test mit Microsoft Powerpoint gut funktioniert, versagte jedoch in Libre Office Impress und Powerpoint Viewer 2007.

  • Spotlight kann über Bluetooth oder den USB-Dongle kommunizieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lässt sich immer nur eine Art von Hervorhebung einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Vibrationsalarm kann eingestelt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Navigationstasten kann man auch Makros zuweisen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Hervorheben wird der Bildschirm abgedunkelt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bildschirmlupe vergrößert den Bereich um den Mauszeiger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein virtueller Kreis wird unabhängig vom Mauszeiger angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Ein Vibrationsalarm kann eingestelt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

In der mitgelieferten Softwareversion sind einzelne Funktionen auf bestimmte Knöpfe begrenzt. Der obere Highlight-Knopf aktiviert beim Gedrückthalten immer die Maussteuerung. Hier können wir lediglich die Art der Zeigerhervorhebung einstellen. Dabei können wir zwischen einer Bildschirmlupe, einem einfachen Kreis oder dem Hervorheben eines runden Bereichs um den Zeiger bei gleichzeitigem Abdunkeln des restlichen Bildschirminhalts auswählen. Logitech erlaubt auch das gleichzeitige Aktivieren mehrerer Funktionen. Dann wird jedoch eine Funktion einfach ignoriert - eine fragwürdige Funktionsweise.

  • Spotlight kann über Bluetooth oder den USB-Dongle kommunizieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lässt sich immer nur eine Art von Hervorhebung einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Vibrationsalarm kann eingestelt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Navigationstasten kann man auch Makros zuweisen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Hervorheben wird der Bildschirm abgedunkelt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bildschirmlupe vergrößert den Bereich um den Mauszeiger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein virtueller Kreis wird unabhängig vom Mauszeiger angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Es lässt sich immer nur eine Art von Hervorhebung einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Schade ist auch, dass wir nicht mehrere verschiedene Darstellungsarten parallel nutzen können. Zum Wechsel ist immer der Schritt über das Einstellungsmenü notwendig. Gute Bedienbarkeit sieht anders aus.

Dem mittleren und dem unteren Knopf können die gleichen Funktionen zugewiesen werden. Leerer Bildschirm legt eine schwarze Ebene über das angezeigte Bild, auch außerhalb von Präsentationsprogrammen. Wir können auch eine Schnelldurchlauffunktion zuweisen. Damit lässt sich eine Präsentation von Anfang bis Ende vor- oder zurückspulen.

Interessant wird es bei der Scrollen-Funktion und der Lautstärke-Steuerung. Bei Gedrückthalten der zugewiesenen Taste und dem vertikalen Neigen des Presenters können wir durch Internetseiten scrollen oder die Systemlautstärke anpassen. Das eignet sich besonders für die Bedienung eines Media-PCs, ist jedoch für Präsentationszwecke eher zweitrangig. Hier wäre etwa eine komplette Stummschaltung der Lautstärke sinnvoller gewesen.

  • Spotlight kann über Bluetooth oder den USB-Dongle kommunizieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lässt sich immer nur eine Art von Hervorhebung einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Vibrationsalarm kann eingestelt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Navigationstasten kann man auch Makros zuweisen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Hervorheben wird der Bildschirm abgedunkelt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bildschirmlupe vergrößert den Bereich um den Mauszeiger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein virtueller Kreis wird unabhängig vom Mauszeiger angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Den Navigationstasten kann man auch Makros zuweisen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Flexibel ist die Logitech Spotlight einsetzbar, wenn wir die integrierte Makrofunktion bedenken. Wir können den zwei Navigationstasten individuelle Tastendrücke zuweisen. Das macht sich besonders für Programme gut, die abseits von Powerpoint und Co. bedient werden.

Wir fragen uns jedoch, warum Logitech den Presenter nicht mit einer vollen Anpassungsmöglichkeit über alle Knöpfe hinweg ausgestattet hat. Passend dazu wären mehr benutzbare Tasten sehr hilfreich. Dadurch haben wir das Gefühl, dass die potente Produktidee sich selbst unnötig im Weg steht.

Die Software ist minimalistisch, der Akku hält ewig

Betrachtet man die Presenter-Software alleine, fällt einem zuallererst die minimalistisch gehaltene Benutzeroberfläche auf. In dem kleinen Fenster lassen sich alle relevanten Funktionen übersichtlich einstellen. Dabei werden alle Änderungen in Echtzeit gespeichert.

Das Programm blendet bei eingeschaltetem Timer und geöffneter Präsentation ein entsprechendes Zeitfenster auf dem Hauptbildschirm ein. Dieser startet beim Öffnen der zweiten Folie und färbt sich gelb beim Unterschreiten der Fünf-Minuten-Marke. Der Timer funktioniert im Test präzise und bietet in Präsentationssituationen einen echten Mehrwert, vor allem für längere Präsentationen.

  • Spotlight kann über Bluetooth oder den USB-Dongle kommunizieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lässt sich immer nur eine Art von Hervorhebung einstellen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein Vibrationsalarm kann eingestelt werden. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Den Navigationstasten kann man auch Makros zuweisen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Hervorheben wird der Bildschirm abgedunkelt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Bildschirmlupe vergrößert den Bereich um den Mauszeiger. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein virtueller Kreis wird unabhängig vom Mauszeiger angezeigt. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Spotlight kann über Bluetooth oder den USB-Dongle kommunizieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Die uns zur Verfügung gestellte Software lässt jedoch inkonsistente Einstellungen wie das gleichzeitige Nutzen von Hervorhebungsmethoden zu, obwohl diese nicht parallel funktionieren. Abgesehen davon lässt sich das Programm jedoch fehlerfrei bedienen. Einen fatalen Fehler oder einen Systemabsturz konnten wir während des Tests nicht feststellen.

Die CPU-Auslastung kann bei älteren oder unter Last befindlichen Computern zu Problemen führen. Obwohl die Software im Leerlauf nahezu gar keine Kapazitäten benötigt, lastet die Steuerung des Mauszeigers etwa zehn Prozent unseres Core i5-7200U aus. Dafür ist das Programm sparsam in der Nutzung des Arbeitsspeichers: Knapp 40 MByte genehmigt sich die Benutzeroberfläche maximal, im Leerlauf sind es etwa 25 MByte - ein guter Wert.

Unabhängig von der Software ist die Logitech Spotlight in Sachen Akkulaufzeit überzeugend. Das Unternehmen gibt eine Laufzeit von drei Monaten bei voller Ladung an, Fünf Minuten Ladezeit sollen drei Stunden Präsentationszeit entsprechen. Und tatsächlich: während unseres mehrtägigen Testes hat die Akkuanzeige nicht einen Balken verloren. Mehrere Monate Laufzeit scheinen also durchaus realistisch zu sein.

 Logitech Spotlight: Mit einem Handschwung durch die PräsentationVerfügbarkeit und Fazit 
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Abdiel 02. Feb 2017

Mal nachgeschaut, seit wie vielen Jahren es die Geräte und die damit genutzte Software...

FireEmerald 01. Feb 2017

"(...) Allerdings gibt es zum jetzigen Zeitpunkt zu Spotlight keine Alternative mit...

Zazu42 01. Feb 2017

miau https://www.golem.de/0707/53432.html

Maddix 01. Feb 2017

Und dann kommt die Corporate IT und vermießt dir das Thema richtig, weil die Logitech...

aFrI 01. Feb 2017

Autschn...


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