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Logitech M330 und M220: Silent-Mäuse für Lautstärkeempfindliche

Ifa 2016
Normalerweise sind es zu laute Tastaturen , über die sich Kollegen beschweren. Insbesondere bei Personen, die sich beim Tippen so richtig ins Zeug legen. Für Logitech gibt es noch eine Quelle für unnötige Störgeräusche: Mausklicks.
/ Andreas Sebayang
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Logitechs M220 ist eine günstige Silent-Maus. (Bild: Logitech)
Logitechs M220 ist eine günstige Silent-Maus. Bild: Logitech

Logitech hat in Großraumbüros eine störende Geräuschquelle ausgemacht: Mäuse. Die kleinen Computernager stören laut Hersteller die umgebenden Anwender mit lauten Klickgeräuschen durch die Maustasten. Deswegen stellt der Hersteller zwei etwas seltsam anmutende Mäuse vor: die M330 Silent Plus(öffnet im neuen Fenster) und das günstigere Modell M220 Silent(öffnet im neuen Fenster) . Das Plus-Modell gibt es für rund 40 Euro. Günstiger ist das Modell M220 mit rund 25 Euro. Beide Modelle haben drei Tasten und arbeiten mit einem 1.000-DPI-Sensor.

Ganz abwegig ist die Idee nicht, besonders leise Mäuse zu vermarkten. Gerade billige Mausräder können ziemlich rattern. Hochwertige Mausräder sind allerdings eigentlich leise genug, ohne zu stören. Interessanterweise fokussiert sich Logitech aber ausgerechnet auf die Lautstärke der Klicks. Nur die Klickgeräusche wurden um 90 Prozent reduziert. Als Vergleich wird die M170 verwendet, eine 15-Euro-Billig-Maus des Herstellers. Belastbare Werte zur Einschätzung der Geräuschbelästigung durch die M170 gibt es nicht.

Das Scrollen per Mausrad ist laut Logitech geräuschlos. Das Modell M330 arbeitet mit einem mechanisch abgefragten Mausrad, beim günstigeren Modell M220 ist die Abtastung optisch. Auch das Bewegen der Maus soll geräuschlos sein, was wir nicht als ungewöhnlich einstufen würden. Es sei denn, der Nutzer verwendet ein Gaming-Mauspad, einige davon lassen Mäuse tatsächlich sehr laut werden.

Beide Mäuse arbeiten drahtlos auf dem 2,4-GHz-Band mit Logitechs proprietärem Nano-Empfänger. Die Reichweite liegt bei 10 Metern. Eine Batterie liegt den Mäusen bei. Bei der Laufzeit lohnt sich der Einsatz regulärer NiMH-Akkus nicht. Für die M330-Maus gibt der Hersteller 24 Monate an, bei der M220-Maus sind es 18 Monate. Nach dem Ende des Energiespeichers würde sich statt einer Batterie allenfalls noch ein Akku mit geringer Selbstentladung anbieten (LSD-NiMH).

Die neuen Mäuse sollen ab Oktober 2016 im Handel verfügbar sein.


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