Logitech G603: Kabellose Gaming-Maus soll 500 Stunden durchhalten

Mit einem neuen Sensor namens Hero will Logitech das Problem der Akkulaufzeit bei kabellosen Profi-Gaming-Mäusen gelöst haben. Der erste Nager ist auch schon unter der Bezeichnung G603 erhältlich - mitsamt einer neuen Tastatur und einem riesigen Mauspad.

Artikel veröffentlicht am ,
Maus G603 und Tastur G612 auf dem neuen Mauspad G840
Maus G603 und Tastur G612 auf dem neuen Mauspad G840 (Bild: Logitech)

Logitech hat auf der der IFA 2017 in Berlin und zuvor hinter verschlossenen Türen auf der Gamescom in Köln einen neuen Sensor für kabellose Gaming-Mäuse präsentiert, der eine besonders lange Akkulaufzeit bieten soll. Das ist nötig, weil mit Modellen wie der G900 und der G403 zwar das Problem von Lag und sonstigen Verbindungsschwierigkeiten beim drahtlosen Spielen so gut wie gelöst ist. Nur: Die beiden Nager halten auch wegen der aufwendigen Technik nur rund 25 bis 30 Stunden durch.

Stellenmarkt
  1. Digital Service Coordinator (m/w/d)
    Samsung Electronics GmbH, Frankfurt am Main
  2. (Junior) Businessdesigner Digitale Finanzprodukte (w/m/d)
    VisualVest GmbH, Frankfurt am Main
Detailsuche

Die neue G603 mit dem von Logitech fast vollständig selbst entwickelten Sensor soll dagegen rund 500 Stunden schaffen. Im Büromodus mit niedriger Auflösung und weniger übertragenen Daten sollen sogar 18 Monate drin sein. Die G603 wird mit Batterien (Typ AA) statt eines eingebauten Akkus ausgeliefert, aber natürlich können auch wiederaufladbare Batterien verwendet werden.

Die sonstigen Spezifikationen entsprechend weitgehend der schon länger erhältlichen G703, in der ein PMW3366-Sensor verbaut ist. Beide Versionen kommen mit Auflösungen von 200 bis 12.000 dpi klar, beide haben gleiche Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte, beide verarbeiten und übertragen die Signale ohne interne Kompression oder Glättung.

Das Auflade-Gamepad Powerplay unterstützt die neue G603 nicht - allerdings dürfte das dank des neuen Sensors auch kaum noch nötig sein. Wie uns Ingenieure von Logitech gesagt haben, soll die neue Hero-Technologie vor allem deshalb so sparsam sein, weil der AD-Wandler und das Logic-Backend von Grund auf neu entwickelt wurden; nur die Infrarot-LED stamme noch von einem Zulieferer.

Mauspad für fast den ganzen Schreibtisch

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Neben der G603 hat Logitech das neue, besonders große Mauspad G840 mit den Maßen 40 mal 90 Zentimeter sowie eine mechanische kabellose Tastatur mit der Modellbezeichnung G613 angekündigt. Das Keyboard verwendet die hauseigenen Romer-G-Schalter und verfügt über eine Anschlagdistanz von 1,5 Millimetern und eine Auslösungskraft von 45 Gramm.

Die Logitech G603-Gaming-Maus und die G613-Tastatur sind ab sofort bei Logitech erhältlich, das Mauspad soll es etwas später im September 2017 geben. Die Maus kostet rund 80 Euro, das Keyboard ist für 150 Euro zu haben, und für das Mauspad sind 50 Euro fällig. Später sollen die Produkte auch im restlichen Handel verfügbar sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Militärischer Weitblick in Toys (1992)
Ein vergessener, wenngleich prophetischer Film

Der Kinofilm Toys von 1992 ist heute weitgehend vergessen. Zu Unrecht, gab er doch eine erstaunlich gute Prognose darüber ab, wie heutzutage Krieg geführt wird.
Ein IMHO von Mathias Küfner

Militärischer Weitblick in Toys (1992): Ein vergessener, wenngleich prophetischer Film
Artikel
  1. Das System E-Mail: Schritt für Schritt vom Sender zum Empfänger
    Das System E-Mail
    Schritt für Schritt vom Sender zum Empfänger

    E-Mail verhalf dem Internet zum Durchbruch, als es noch Arpanet hieß. Zeit für einen Blick auf die Hintergründe dieses Systems - nebst Tipps für einen eigenen Mailserver.
    Von Florian Bottke

  2. Studie: Teams und Slack haben ein Sicherheitsproblem
    Studie
    Teams und Slack haben ein Sicherheitsproblem

    Eine Studie kritisiert Slack und Teams. So könnten Nutzer Apps installieren, die auf Firmendaten zugreifen oder Code in Repositories ändern können.

  3. Digitalwährung: Bundesbank sieht digitalen Euro als wichtige Ergänzung
    Digitalwährung
    Bundesbank sieht digitalen Euro als wichtige Ergänzung

    Auch die deutsche Bundesbank unterstützt den digitalen Euro. Der könnte internationale Abhängigkeiten reduzieren

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Verkauf bei Saturn & Media Markt • CyberWeek: PC-Zubehör, Werkzeug & Co. • Günstig wie nie: Gigabyte RX 6900 XT 864,15€, MSI RTX 3090 1.159€, Fractal Design RGB Tower 129,90€ • MindStar (Palit RTX 3070 549€) • Thrustmaster T300 RS GT 299,99€ • Alternate (iPad Air (2022) 256GB 949,90€) [Werbung]
    •  /