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Frachtverkehr auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn
Frachtverkehr auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn (Bild: Flughafen Frankfurt Hahn)

Logistikkette: Amazon soll Interesse an Flughafen Hahn haben

Frachtverkehr auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn
Frachtverkehr auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn (Bild: Flughafen Frankfurt Hahn)

Amazon will seine Logistik weiter optimieren und am besten von der Fabrik in China bis zur Haustür des Kunden alles selbst transportieren. In Berlin wird die 1-Stunden-Lieferung geplant und sogar am Flughafen Hahn soll Interesse bestehen.

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung will Amazon in Berlin eine 1-Stunden-Lieferung gegen Aufpreis ermöglichen. Schon länger ist bekannt, dass am Kurfürstendamm ein Lager gebaut wird, in dem die wichtigsten Artikel für den Schnellversand an Prime-Kunden aufbewahrt werden sollen. Bisher war aber nur von einer 2-Stunden-Lieferung die Rede. Die Zeitung hat erfahren, dass die Auslieferung teilweise mit Elektrorollern geschehen soll. Auch im Ruhrgebiet soll ein zentrales Lager für Schnelllieferungen aufgebaut werden, berichtet die Süddeutsche. Weitere Stadt-Verteilzentren seien für Hamburg und München geplant.

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Unter dem Titel Dragon Boat (Drachenboot) will Amazon angeblich seine Logistikkette von der Produktion bis zum Endkunden selbst betreiben. Amazon würde dann direkt vom Lieferantenlager aus die Waren zum Beispiel zum Hafen oder Flughafen transportieren, wo sie mit gecharterten Transportmitteln in Amazons Lager gebracht werden. In China wurden nach Angaben der Zeitung Reedereilizenzen unter anderem für die Strecke Schanghai-Hamburg erworben und in den USA charterte Amazon 20 Frachtflugzeuge. Dabei soll es den Gerüchten nach nicht bleiben. Der Regionalflughafen Frankfurt-Hahn, der zum Verkauf steht, soll angeblich ins Fadenkreuz von Amazons Ambitionen geraten sein. Die Bieter sind aber noch nicht namentlich bekanntgeworden. Der Flughafen ist für Amazon wegen seiner in Europa zentralen Lage von Bedeutung.

Schon im Februar 2016 wurde bekannt, dass Amazon Ambitionen hegt, seine Logistikkette auszubauen. Bloomberg berichtete damals unter Berufung auf interne Dokumente Amazons, dass als Starttermin für die Amazon-Lieferkette (Global Supply Chain by Amazon) das Jahr 2016 genannt wurde. Die Dokumente stammen aus dem Jahr 2013.

In den USA startete Amazon im Dezember 2014 Prime Now in Teilgebieten von Manhattan und weitete den Dienst dann auf ganz Manhattan aus. Danach folgten Teile von Chicago, Miami, Baltimore, Dallas, Atlanta, Austin, Nashville und San Antonio. Außerhalb der USA wurde Prime Now in mehreren Städten Großbritanniens, Mailand und Tokio eingeführt.


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Niaxa 08. Apr 2016

Ja von Google meinte man auch, das die bis 2015 die Weltherrschaft an sich gerissen...

GeneralWest 07. Apr 2016

Man stelle sich vor Amazon würde die Preise für die Bundesliga-Rechte wirklich so in die...

uschatko 07. Apr 2016

Hat aber eine schreckliche Verkehrsanbindung. Amazon nutzt ja schon KSF und ich denke...



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