Smart City Loop ist nicht nur für Hamburg gut

Wegen des Hafens, der auf der Südseite der Elbe liegt, ist das Thema Logistik und Transport in Hamburg allgegenwärtig. Über die Elbe gibt es nur wenige Querungen, die deshalb notorisch überlastet sind. "Ein 12-Tonner schafft es in einer Schicht nur einmal in die Stadt. Das heißt, er ist im Schnitt erst nach dreieinhalb Stunden an der Entladestelle", sagt Kühnhold. "Wir sind, wenn wir im Hafen in der Röhre auf den Knopf drücken, zwei Stunden schneller."

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Die Lage auszusitzen wird kaum funktionieren: Immer mehr Waren werden in die Städte transportiert. Die Covid-19-Pandemie hat den Trend zum Onlineshopping noch einmal verstärkt. Im vergangenen Jahr wurden rund 3,65 Milliarden Sendungen von Kurier-, Express- und Paketversendern ausgeliefert. In diesem Jahr könnten es 4,4 Milliarden werden - und Pakete machen nur etwa 10 Prozent des Warenaufkommens in die Städte hinein aus.

Die Städte wollen weniger Verkehr

Auf der anderen Seite versuchen viele Kommunen, den Verkehr, auch den Schwerverkehr, herauszuhalten. Das ist ein Dilemma, das mit konventionellen Mitteln kaum zu lösen sein wird. Die Transportröhre könnte Abhilfe schaffen.

Die Planungen gehen aktuell von einer Röhre aus, die von Steinenwerder, also vom Hafengebiet, nach Mitte führen soll. Eine Verlängerung bis nach Altona ist aber bereits im Gespräch: Das soll das Aufkommen an Lieferfahrzeugen am Endpunkt verringern und zudem die Wege für die Lieferanten verkürzen. Um den Hamburger Osten zu beliefern, könnte schließlich sogar ein weiteres Röhrensystem gebaut werden.

  • Die Röhre ist ein Konzept für die vorletzte Meile: den Warentransport in die Stadt hinein. (Bild: Smart City Loop)
  • In der Stadt werden die Waren auf kleine Lieferfahrzeuge wie Pedelecs umgeladen. (Bild: Smart City Loop)
  • In der Röhre verkehren autonom fahrende Routenzüge. (Bild: Smart City Loop)
  • Die Größe der Röhre orientiert sich an Europaletten. (Bild: Smart City Loop)
In der Röhre verkehren autonom fahrende Routenzüge. (Bild: Smart City Loop)
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Hamburg mag durch seine Topografie für ein solches Röhrensystem besonders geeignet sein. Kühnhold sieht den Bedarf aber nicht nur dort, sondern in jeder deutschen Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern - und davon gibt es etwa 40. Hamburg macht möglicherweise nur den Anfang.

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 Der Smart City Loop ist kein Hyperloop
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chefin 26. Okt 2020

Schienen ermöglichen keine einfache Ausleitung von Fahrzeugen. Eine Weiche erfordert...

chefin 26. Okt 2020

Ja, es mag am Alter liegen, das du immer den für einen Fahrzeugtyp unwirtschaftlichen...

k2r 25. Okt 2020

...und ein Teil der Idee war, wohl, dass wir hier schon eine Menge Tunnel...

Eheran 24. Okt 2020

Ja, grundsätzlich gibt es sowas, das hätte ich nicht so allgemeint schreiben sollen. Ich...

senf.dazu 24. Okt 2020

Antwort1: Artikel nicht gelesen ? Da wird beschrieben welches Problem gelöst werden...



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