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Login: Apple patentiert Gesichtserkennung auf Mobilgeräten

Künftig könnten iPhone und iPad auf denjenigen reagieren, der ihre Bildschirme anschaut um z B. eingehende E-Mails zu prüfen.. Nur wenn der rechtmäßige Eigentümer erkannt wird, geben sie ihre Daten preis. Zumindest sieht das ein Patent vor, das Apple nun gehört.
/ Andreas Donath
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Erkennen iOS-Geräte künftig ihre Eigentümer am Gesicht? (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Erkennen iOS-Geräte künftig ihre Eigentümer am Gesicht? Bild: US-Patent- und Markenamt

Apple hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, in dem eine Technik zur Gesichtserkennung für den Zugang zu Mobilgeräten beschrieben wird. Das System reagiert, wenn zum Beispiel eine neue Nachricht eingetroffen ist, während der Sperrbildschirm aktiv ist. Im US-Patent 8,600,120(öffnet im neuen Fenster) beschreibt Apple ein System, bei dem ein Mobilgerät mit Kamera ausgerüstet das Gesicht des Anwenders aufnimmt und ihm zum Beispiel bei eingehenden Nachrichten den Zugang gewährt, wenn es der zuvor registrierte Benutzer ist. Bislang nutzt Apple neben einem Zugangscode, den der Anwender auf dem Bildschirm eingeben muss, auch einen Fingerabdrucksensor beim iPhone 5S, um den rechtmäßigen Benutzer zu identifizieren.

Doch die beschriebene Gesichtserkennung geht darüber hinaus. Statt nur zum generellen Zugang zum Smartphone könnte die Gesichtserkennung eingesetzt werden, wenn Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm erscheinen müssten. Sie würden erst dargestellt, wenn der Besitzer erkannt wird. Das würde die Sicherheit erhöhen.

Apple will damit dem Anwender die Mühe abnehmen, sich erst manuell identifizieren zu müssen, bevor das Smartphone oder Tablet benutzt werden kann.

Natürlich bedeutet ein Patent nicht, dass Apple diese Funktion auch in konkrete Produkte umsetzen wird. Der Patentantrag wurde schon 2008 eingereicht. Erst jetzt wurde das Patent Apple zugesprochen.


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