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Lockheed Martin: Müll-Tracking im Weltall

Per Laser und mit optischen Sensoren will Lockheed Martin künftig die Position von Weltraumschrott im Orbit verfolgen - und so später Satelliten vor Zusammenstößen schützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Computer erstelltes Bild eines Satelliten im Erdorbit
Im Computer erstelltes Bild eines Satelliten im Erdorbit (Bild: ESA / AFP)

Wer den Spielfilm Gravity gesehen hat, der hat eine Ahnung davon, welche Gefahr auch in der echten Welt von alten Satelliten und sonstigem Schrott im Orbit ausgeht. Jetzt will sich der Rüstungs-, Luftfahrt- und Weltraumkonzern Lockheed Martin gemeinsam mit dem australischen Partner Electro Optic Systems (EOS) um das Problem kümmern.

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Zusammen wollen die Unternehmen laut Wall Street Journal in Australien eine Firma aufbauen, die mit bislang nicht erreichter Präzision die Position des für Satelliten bedrohlichen Mülls erfasst und verfolgt. Die Daten sollen dann an Weltraumagenturen, Satellitenbetreiber und ähnliche Institutionen verkauft werden.

Lockheed Martin und EOS wollen zur Erfassung des Schrotts auf optische Systeme und auf Laser setzen. Die Arbeit an dem Projekt soll Ende 2014 beginnen und 2016 abgeschlossen sein. Zumindest laut den beiden Unternehmen hat das System nichts mit einem ähnlichen Vorhaben zu tun, an dem Lockheed Martin seit Juni 2014 für rund 915 Millionen US-Dollar im Auftrag der US Air Force arbeitet. Dabei geht es darum, per Radar die rund 200.000 größten Trümmerteile im Orbit zu erfassen.

Experten schätzen, dass sich rund ein halbe Million Schrottteile aus Menschenhand im Orbit befinden, die sich mit Geschwindigkeiten von mehr als 28.000 km/h bewegen. Dass die Gefahr echt ist, zeigt auch der erste Unfall mit größeren Folgen im All: 2009 wurde der Telekommunikationssatellit Iridium 33 bei einem Zusammenprall mit einem deaktivierten russischen Satelliten zerstört.

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blizzy 27. Aug 2014

Ist das so? Das gleiche könnte man von Zahnärzten oder Arbeitsamtmitarbeitern auch...

AndyMt 27. Aug 2014

Ich würde eher sagen die Orbits waren unrealistisch vereinfacht dargestellt, nämlich...


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