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Lockheed Martin: Laserkanone versenkt Schlauchboot

Mit Licht gegen Boote: Lockheed Martin hat gezeigt, dass seine Laserkanone Adam auch gegen schwimmende Ziele eingesetzt werden kann. In weniger als einer halben Minute war das Boot versenkt.

Artikel veröffentlicht am ,
Laserwaffe Adam: auf Anhänger montiert
Laserwaffe Adam: auf Anhänger montiert (Bild: Lockheed Martin)

Das US-Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen Lockheed Martin hat vor der kalifornischen Küste eine Laserkanone getestet: Aus über anderthalb Kilometern Entfernung hat der Laser ein Schlauchboot versenkt.

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Area Defense Anti-Munitions (Adam) heißt die Laserwaffe. Sie besteht aus einem Faserlaser mit einer Leistung von 10 Kilowatt. Das System ist auf einem Anhänger montiert und damit mobil.

Zielerfassung mit Infrarot

Es verfügt über ein Infrarotsystem, mit dem es ein Ziel anvisiert. Adam kann ein Ziel in einer Entfernung von über 5 Kilometern erfassen und verfolgen. Es verliert ein Boot auch nicht, wenn dieses Manöver fährt oder hinter einer Welle verschwindet.

  • Adam gegen Schlauchboot: Nach weniger als 30 Sekunden hatte der Rumpf ein Loch. (Bild: Lockheed Martin)
  • Das Boot war gut 1,5 Kilometer entfernt. (Bild: Lockheed Martin)
  • Adam ist auf einem Anhänger montiert, also mobil. (Bild: Lockheed Martin)
Adam gegen Schlauchboot: Nach weniger als 30 Sekunden hatte der Rumpf ein Loch. (Bild: Lockheed Martin)

Die Reichweite des Lasers ist etwas kürzer, sie beträgt etwa 2 Kilometer. Das Boot, ein Schlauchboot, wie es das Militär einsetzt, war etwa 1,6 Kilometer weit weg. Es habe weniger als 30 Sekunden gedauert, ein Loch in den Rumpf des Bootes zu brennen, erklärt Hersteller Lockheed Martin.

Erstes schwimmendes Ziel

Adam wurde als Waffe gegen fliegende Ziele wie Drohnen oder kleine Raketen entwickelt. Es soll das erste Mal gewesen sein, dass sie gegen ein Boot eingesetzt wurde. Adam besteht zum Teil aus handelsüblichen Komponenten und zum Teil aus Eigenentwicklungen von Lockheed Martin. Zu Letzteren gehören das System, das den Laserstrahl steuert, und die Software des Systems.

Faserlaser sind Festkörperlaser, deren aktives Medium eine Glasfaser ist, die mit einem Metall der seltenen Erden wie Erbium, Ytterbium oder Neodym dotiert ist. Die Faser kann sehr lang sein, wodurch die Laserstrahlung verstärkt wird. Die Faser kann aufgewickelt werden, weshalb der Laser relativ kompakt konstruiert werden kann.

30-Kilowatt-Laser

Lockheed Martin hat bereits einen noch stärkeren Faserlaser gebaut: Er kombiniert mehrere Laser und hat eine Leistung von 30 Kilowatt. Auch dieser Laser ist für eine Waffe gedacht.

Laserwaffen sind zwar noch exotisch, aber bereits einsatzbereit. Die US-Marine hat angekündigt, im Sommer ein Schiff mit einer Laserkanone auszustatten, die gegen Drohnen eingesetzt werden soll. Die Verkehrsflugzeuge der israelischen Fluggesellschaft El-Al sollen mit einem laserbasierten Abwehrsystem gegen Raketen ausgestattet werden.



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kendon 12. Mai 2014

also in der richtung pirat -> geisel ist es legitim, vergeltung und rache zu üben und zum...

aetzchen 09. Mai 2014

Das Gegner die Schlangenlinien fahren keine Gefahr darstellen halt ich für ein...

SJ 09. Mai 2014

Da Kugeln sowieso schneller fliegen als der Schall, spielts keine Rolle obs ein Geräusch...

Strongground 09. Mai 2014

Eine Rakete ist auch kein mit Luft gefülltes Gummiobjekt (es sei denn jemand hat dich...

x-beliebig 09. Mai 2014

Die Erscheinung "Schwarz" sagt zunächst, dass es alle Wellenlängen des sichtbaren...


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