Lockdown: Foxconn hält Produktion in Shenzhen an
Die Regierung der chinesischen Stadt Shenzhen hat am Sonntag einen einwöchigen Lockdown verhängt(öffnet im neuen Fenster). In dieser Zeit wird der öffentliche Nahverkehr eingestellt und alle nicht lebensnotwendigen Unternehmen müssen bis zum 20. März schließen. Dazu zählen auch die zahlreichen in Shenzhen angesiedelten Technologieunternehmen wie Foxconn oder Huawei.
Foxconn stellt die Produktion in Shenzhen bis auf weiteres ein, teilte das Unternehmen am Montag mit. Dazu zählt auch die Foxconn-Tochtergesellschaft General Interface Solution, in deren Werk Touchpanels für Apple und Samsung hergestellt werden. Die Produktionsausfälle sollen von anderen Standorten aufgefangen werden. Auch Leiterplattenhersteller Unimicron, ein wichtiger Zulieferer von Apple, Intel und Nvidia, teilte mit, die Produktion ab Montag einzustellen.
Lockdowns in Produktionsstätten auch in anderen Ländern haben letztes Jahr zu Lieferschwierigkeiten bei Apples iPad geführt. Die Coronapandemie hatte den schon vorher herrschenden Halbleiter-Mangel noch verschärft. In Shenzhen leben 17 Millionen Menschen, die während des Lockdowns mehrfach getestet werden sollen.
Die Maßnahmen sind eine Reaktion auf den größten Anstieg der Infektionszahlen mit dem Coronavirus seit 2020. Zuvor gab es auch in China wieder Tausende neue Fälle am Tag(öffnet im neuen Fenster), nachdem die Zahlen lange fast bei null lagen. China verfolgt eine strikte Null-Covid-Strategie.
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