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Lochstreifenleser selbst gebaut:
Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert – lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
/ Tobias Költzsch
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Der von uns gebaute Lochstreifenleser mit einem gedruckten Streifen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der von uns gebaute Lochstreifenleser mit einem gedruckten Streifen Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

In der Geschichte der Computertechnik nehmen Lochkarten und -streifen als Speichermedium eine wichtige Position ein: Über Jahrzehnte waren sie die wirtschaftlich sinnvollste Methode, Daten zu speichern. Das änderte sich, als magnetische Aufzeichnungsverfahren zuverlässiger und vor allem kostengünstiger wurden – also spätestens in den 1980er Jahren.

Entstanden ist die Idee der Speicherung von Daten oder Anweisungen mithilfe von Löchern in Papier bereits im 18. Jahrhundert, damals noch im Zusammenhang mit der Steuerung von Webstühlen. In den 1830er Jahren entstand dann langsam die Idee, dass auch andere Informationen auf Lochkarten gespeichert werden könnten. Einen der ersten großen Auftritte hatte die Lochkarte bei der Volkszählung in den USA im Jahr 1890.

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