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Lobby: Spieleverband BIU schließt sich mit Game zusammen

Der BIU ist rund um die Gamescom recht präsent, ab sofort müssen sich Spieler an einen neuen Namen gewöhnen: Die Interessen der Publisher und Entwickler werden ab sofort in Deutschland vom "Game - Verband der deutschen Games-Branche" vertreten.

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Das Logo des Game werden wir unter anderem auf der Gamescom noch sehr oft sehen.
Das Logo des Game werden wir unter anderem auf der Gamescom noch sehr oft sehen. (Bild: Game)

Die öffentlichen Vertreter der deutschen Spieleindustrie haben sich neu aufgestellt. Ab sofort gibt es einen Verband, nämlich den Game - Verband der deutschen Games-Branche. Er tritt an die Stelle der beiden Organisationen Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) und Game - Bundesverband der deutschen Games-Branche. Erster war tendenziell eher ein Zusammenschluss der großen internationalen Publisher, Letzterer war vor allem für kleinere Studios und Entwickler gedacht.

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Richtig konsequent wurde diese Einteilung aber nie durchgehalten, so dass die Verbände viele doppelte Strukturen hatten - womit nun Schluss sein soll. Geschäftsführer des neuen Game wird Felix Falk, der diese Position bereits beim BIU bekleidet hatte. Falk bezeichnet den Zusammenschluss als "historisch" für die deutsche Spielebranche. "Mit dem zukunftsweisenden Zusammenschluss der Verbände ist die Branche vereint und wir können uns gemeinsam noch überzeugender und noch schlagkräftiger für die Interessen der gesamten deutschen Games-Branche einsetzen", sagte Falk.

Der neue Verband will Entwickler, Publisher sowie weitere Akteure, etwa E-Sport-Veranstalter, Hochschulen und Dienstleister, vertreten. Er ist Gesellschafter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), der Stiftung Digitale Spielekultur sowie Ausrichter des Deutschen Computerspielpreises. Zudem wird der Game durch den Zusammenschluss auch zum Träger der Gamescom.

Die größte Herausforderung für den Game dürfte in den kommenden Jahren sein, für eine bessere Förderung der Branche durch die Politik zu sorgen. Während Länder wie Kanada und die USA, aber auch Frankreich und Großbritannien viel für Spielentwickler gemacht haben, indem sie etwa Steuervorteile gewähren, gelten viele deutsche Studios als unterfinanziert - international konkurrenzfähige Blockbuster können sie kaum stemmen. Das momentan wichtigste Fördermittel sind die Preisgelder für die Gewinner beim Deutschen Computerspielpreis, über den Bund und Industrie gemeinsam jedes Jahr rund 600.000 Euro vergeben.



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