Abo
  • Services:

Load Balancer: Google-Cloud-Probleme wegen unerwarteter Neustarts

Ein bei Tests nicht entdeckter Fehler hat in der Load-Balancer-Infrastruktur von Google für unerwartete Neustarts der Server gesorgt und somit den Dienst massiv beeinträchtigt. Davon waren auch externe Anbieter wie Spotify oder Snapchat betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Verbindung von Nutzern mit Google-Cloud-Diensten war am Dienstag kurzzeitig gestört.
Die Verbindung von Nutzern mit Google-Cloud-Diensten war am Dienstag kurzzeitig gestört. (Bild: Google)

Die Probleme mit verschiedenen Cloud-Diensten von Google am vergangenen Dienstagabend (MESZ), dem 17. Juli 2018, sind auf unerwartete Server-Neustarts zurückzuführen. Das geht aus der versprochenen detaillierten Analyse hervor, die Google veröffentlicht hat. Die Ursache der Ausfälle, von denen auch Drittanbieter von Spotify oder Snapchat betroffen waren, lag demnach wie vermutet tatsächlich in einem Fehler in der Load-Balancing-Infrastruktur von Google.

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart

Die Load Balancer des Unternehmens sind üblicherweise der erste Kontaktpunkt für Netzwerkverkehr von außen in das interne Netz von Google. Das Unternehmen bezeichnet den Dienst deshalb auch als Google Front End (GFE). Die GFE-Dienste sind zudem zweigeteilt. Die erste Schicht beantwortet demnach Anfragen von Nutzern an dem ihnen nächstgelegenen Netzwerkknoten von Google. Diese Anfragen werden dann in einer zweiten GFE-Schicht zu dem nächstgelegenen Knoten weitergeleitet, an dem der angefragte Dienst zur Verfügung steht.

Neustarts verringern Server-Kapazität

Laut Google hat das GFE-Entwicklungsteam neue Funktionen in dem Dienst ausgerollt, von denen eine Neuerung einen zuvor unentdeckten Fehler enthielt. Dieser Fehler sei weder durch das Testen noch durch das initiale Ausrollen aufgefallen, sondern erst durch eine bestimmte Konfigurationsänderung zeitweise ausgelöst worden. Das wiederum habe für wiederholte Neustarts der GFE-Server gesorgt.

Da solch ein Server-Neustart natürlich einiges an Zeit benötigt, sei die verfügbare Kapazität der zweiten GFE-Schicht deutlich reduziert worden. Das habe dazu geführt, dass nur einige wenige Anfragen hätten beantwortet werden können, Anfragen zurückgesetzt oder von vornherein direkt zurückgewiesen worden seien, schreibt Google. Die Fehlerrate der Server habe zwischen 33 und 87 Prozent gelegen.

Von dem Ausfall betroffene Kunden sollen mit Gutschriften, sogenannten SLA-Credits, entschädigt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Typhlosion 21. Jul 2018 / Themenstart

Naja, wenn man nicht ordentlich arbeitet, sind fehler sehr wohl vorhersehbar. ¯\_...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

    •  /