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LNG-Terminal Brunsbüttel:
Habeck will Erdgas-Terminal zur Hälfte bezahlen

RWE und die KfW unterzeichnen Vereinbarung zum Bau eines LNG-Terminals in Brunsbüttel, eine Umstellung auf Ammoniak ist "vorgesehen".
/ Hanno Böck
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Verflüssigtes Erdgas soll über Schiffstransporter russisches Erdgas ersetzen, ein Terminal würde aber erst in einigen Jahren verfügbar sein. (Bild: Qing kong bai fa/Wikimedia Commons)
Verflüssigtes Erdgas soll über Schiffstransporter russisches Erdgas ersetzen, ein Terminal würde aber erst in einigen Jahren verfügbar sein. Bild: Qing kong bai fa/Wikimedia Commons / CC-BY 2.1 Japan

Bei einem geplanten Importterminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Brunsbüttel will die Bundesregierung einen Großteil der Kosten übernehmen. Wie das von Robert Habeck geführte Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mitteilt(öffnet im neuen Fenster) , hat die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hierfür eine Vereinbarung mit dem Energiekonzern RWE unterzeichnet. Ebenso beteiligt ist der niederländische Staatskonzern Gasunie, der das Terminal betreiben soll.

Das Terminal soll eine Kapazität von 8 Milliarden Kubikmeter jährlich haben. Zum Vergleich: Der deutsche Erdgasverbrauch lag im Jahr 2020 bei 86 Milliarden Kubikmeter, das Terminal könnte also voll ausgelastet etwa ein Zehntel des deutschen Erdgasbedarfs decken. Das Terminal soll Alternativen zu Gasimporten über Pipelines aus Russland schaffen .

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