Abo
  • Services:
Anzeige
LLVMs Clang bietet den Chrome-Entwicklern einige Vorteile gegenüber GCC.
LLVMs Clang bietet den Chrome-Entwicklern einige Vorteile gegenüber GCC. (Bild: LLVM)

LLVM: Google bevorzugt Clang für Chrome unter Linux

LLVMs Clang bietet den Chrome-Entwicklern einige Vorteile gegenüber GCC.
LLVMs Clang bietet den Chrome-Entwicklern einige Vorteile gegenüber GCC. (Bild: LLVM)

Chrome für Linux kompiliert Google mit LLVMs Clang statt mit GCC. In einem Blogeintrag begründet das Unternehmen diese Wahl mit einer leicht nachvollziehbaren Erklärung.

Anzeige

Seit der Veröffentlichung von Chrome 38 Anfang Oktober letzten Jahres wird der Browser für Linux standardmäßig mit Clang aus dem LLVM-Projekt kompiliert. Den Wechsel vom zuvor genutzten GCC erklärt das Team nun in einem Blogeintrag. Demnach benutzten bereits viele Chrome-Entwickler Clang unter Linux.

Dies liege unter anderem an den gute Diagnosewerkzeugen zum Auffinden von Fehlern beim Kompilieren, heißt es weiter. Ebenso pflege das Team ein eigenes Clang-Plugin, das den Programmierstil überprüfe. Der Wechsel zu Clang als Standard-Compiler solle damit die Einstiegshürden für Projektneulinge verringern.

Neues C++ für Linux

Darüber hinaus entschied sich das Team für Clang, um neue Funktionen in C++ zu unterstützen. Für Chrome unter Android und Chrome OS wird einfach weiterhin eine aktuelle Version von GCC verwendet, da diese Portierungen sowieso nicht den Standard-Compiler der Systeme verwendeten. Das für Mac OS X und iOS genutzte Clang in XCode befand das Team ebenfalls als aktuell genug, das Gleiche gilt für Microsofts Visual Studio 2013.

Doch für die verschiedenen Linux-Distributionen sei die Ausgangslage nicht so einfach gewesen. Denn der C++-Standard wird nach einer langjährigen Pause nun wohl im Dreijahresrhythmus aktualisiert. Um neue Sprachfunktionen zu nutzen, benötigen die Entwickler lediglich einen neuen Compiler, den das Team intern pflegen kann, so dass sie nicht auf die Pakete der Linux-Distributionen angewiesen sind.

Mit neuen Funktionen aus der C++-Standardbibliothek ist dies jedoch nicht so einfach umsetzbar, schon allein weil eine mit Chrome veröffentlichte aktuelle Bibliothek und eine vorhandene ältere Systembibliothek sich eventuell gegenseitig behindern oder anderweitig Problem verursachen könnten. Zudem kann die eingesetzte Version von GCC nur gemeinsam mit der dazugehörigen Bibliothek aktualisiert werden. Clang hingegen erlaubt auch eine ältere Bibliothek zu verwenden, weshalb sich das Team letztlich für diesen Compiler entschieden hat.

Wie genau Chrome neue Funktionen aus den aktuellen C++-Standardbibliotheken integrieren wird und ob diese mit Chrome gebündelt verteilt werden, erarbeitet das Team derzeit für die unterschiedlichen Plattformen, für die der Browser verfügbar ist.


eye home zur Startseite
QDOS 07. Jan 2015

hmm: std::for_each(std::begin(container), std::end(container), [](const auto...

picaschaf 07. Jan 2015

Doch, Clang kann das bis zu einem gewissen Grad auch. Zb. Schreibfehler in Variablennamen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Berlin
  2. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  3. Debitos GmbH, Frankfurt am Main
  4. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 10,99€
  3. ab 129,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. HP, Philips, Fujitsu

    Bloatware auf Millionen Notebooks ermöglicht Codeausführung

  2. Mali-C71

    ARM bringt seinen ersten ISP für Automotive

  3. SUNET

    Forschungsnetz erhält 100 GBit/s und ROADM-Technologie

  4. Cisco

    Kontrollzentrum verwaltet Smartphones im Unternehmen

  5. Datenschutz

    Facebook erhält weiterhin keine Whatsapp-Daten

  6. FTTH

    Telekom will mehr Kooperationen für echte Glasfaser

  7. Open Data

    OKFN will deutsche Wetterdaten befreien

  8. Spectrum Next

    Voll kompatible Neuauflage des ZX Spectrum ist finanziert

  9. OmniOS

    Freier Solaris-Nachfolger steht vor dem Ende

  10. Cybercrime

    Computerkriminalität nimmt statistisch gesehen zu



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fire TV Stick 2 im Test: Der Stick macht den normalen Fire TV (fast) überflüssig
Fire TV Stick 2 im Test
Der Stick macht den normalen Fire TV (fast) überflüssig
  1. Streaming Amazon bringt Alexa auch auf ältere Fire-TV-Geräte
  2. Streaming Amazon plant Fire TV mit 4K- und HDR-Unterstützung
  3. Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt

Garmin Fenix 5 im Test: Die Minimap am Handgelenk
Garmin Fenix 5 im Test
Die Minimap am Handgelenk

Creators Update im Test: Erhöhter Reifegrad für Windows 10
Creators Update im Test
Erhöhter Reifegrad für Windows 10
  1. Windows 10 Mobile Da waren es nur noch 13
  2. Creators Update Die meisten Linux-Entwickler-Tools laufen auf Windows
  3. Windows 10 Microsoft verrät, welche Daten gesammelt werden

  1. Re: Konsolen wurden schon öfters für tot erklärt

    violator | 20:34

  2. Der Verlust wäre zu verschmerzen ...

    Kiray | 20:33

  3. Re: 300¤..

    lahmbi5678 | 20:27

  4. Re: Zustimmung!

    thinksimple | 20:26

  5. Re: FireTV steuern per Echo

    Jörg Steen | 20:26


  1. 19:00

  2. 18:44

  3. 18:14

  4. 17:47

  5. 16:19

  6. 16:02

  7. 15:40

  8. 14:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel