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Lkw mit Altenativantrieb: Nikola verliert Manager für die Wasserstoffentwicklung

Der Elektro-Lkw-Hersteller Nikola verliert seinen Leiter der Brennstoffzellenentwicklung. Die Sparte ist der Kern des Geschäftsmodells.
/ Andreas Donath
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Jesse Schneider (Bild: LinkedIn)
Jesse Schneider Bild: LinkedIn

Nikola verliert laut einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) mit Jesse Schneider seinen wichtigsten Manager. Schneider war für Technologie, Wasserstoff und Brennstoffzellen verantwortlich und leitete die Ingenieurteams, die an Brennstoffzellensystemen, einem geplanten Wasserstofftankstellennetz und Wasserstoff-Speichertechnik arbeiteten.

"Jesse Schneider hat Nikola kürzlich in gutem Einvernehmen verlassen, soweit wir wissen, um eine Geschäftsmöglichkeit in der Wasserstoffindustrie zu verfolgen" , sagte Mark Russell, Chief Executive Officer von Nikola, Bloomberg.

Manager will E-Ladestationen und Wasserstofftankstellen bauen

Es gibt angeblich keine Pläne, die Rolle Schneiders neu zu besetzen. Das LinkedIn-Profil des Managers(öffnet im neuen Fenster) zeigt, dass Schneider jetzt Chef bei ZEV Station ist. Das Startup arbeitet an Elektroladestationen und Wasserstofftankstellen.

Die Modelle Nikola One und Two, die von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt werden, gibt es noch nicht. Nikola hatte den Brennstoffzellen-Sattelschlepper 2016 vorgestellt, dieser war jedoch nicht funktionsfähig, wie das Unternehmen nach Betrugsvorwürfen im März 2021 zugab .

Der erste Wasserstoff-Lkw soll 2023 erscheinen. Außerdem will das Unternehmen ein Netz von Wasserstofftankstellen aufbauen.

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Neben Brennstoffzellen-Lkw auch E-Lkw geplant

Neben Brennstoffzellen-Lkw will Nikola mit dem Tre einen elektrisch angetriebenen Sattelschlepper entwickeln. Das Fahrzeug basiert auf dem Diesel-betriebenen Sattelschlepper Iveco S-Way. Der Nikola Tre ist für den europäischen Markt vorgesehen. Es wurden bereits fünf funktionsfähige Prototypen vorgestellt .


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