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LKW-Laden: Eon investiert in Testzentrum für Elektromobilität

Eon hat ein Test- und Innovationszentrum für Elektromobilität zur Entwicklung ultraschneller Ladelösungen vorgestellt.
/ Michael Linden
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Testing-Lab E-Truck Charging (Bild: Eon)
Testing-Lab E-Truck Charging Bild: Eon

Eon hat ein 10.000 Quadratmeter großes Labor in Essen eröffnet(öffnet im neuen Fenster) , das der Erforschung von besonders schnellen Ladelösungen für Elektrofahrzeuge dienen soll.

"Energiewende, Verkehrswende, Klimaschutz – all das gelingt nur, wenn die Elektromobilität noch mehr Fahrt aufnimmt. Wir werden jährlich mindestens 1.000 zusätzliche öffentliche Ladestationen in ganz Europa aufbauen und damit die Transformation in Verkehr und Transport weiter beschleunigen" , sagte Eon-Vorstandsmitglied Patrick Lammers bei der Eröffnungsfeier.

Fokus auf Interoperabilität und ultraschnellem Laden

Der Schwerpunkt des neuen Labors liegt auf der Verbesserung der Interoperabilität zwischen den Ladesystemen und der Entwicklung ultraschneller Ladelösungen. Dazu gehören auch Systeme, die für schwere Fahrzeuge wie Elektro-Lkw und -Busse konzipiert sind. Die Einrichtung ist mit mehr als 25 Teststationen, 5 klimatisierten Kammern und digitalen Simulationsumgebungen ausgestattet.

Das Aufladen von Lkw hat laut Eon hohe Priorität, denn die Elektrifizierung des Güterverkehrs soll die Emissionen im Verkehrssektor stark reduzieren. Das Eon-Labor ist nach Angaben des Unternehmens derzeit das einzige in Europa, das in der Lage ist, Ladegeräte mit bis zu 3 Megawatt für schwere Elektrofahrzeuge zu testen. "Schnelles Laden von Lkw ist entscheidend, um den Güterverkehr auf der Straße zu elektrifizieren und klimaneutral zu gestalten" , sagte Davide Villa, CEO von Eon Drive.

Das Innovationszentrum soll auch dazu genutzt werden, Eon-Mitarbeiter und Eon-Partner in der Installation und Wartung von Ladeeinrichtungen zu schulen.

"Mit der zunehmenden Anzahl und Vielfalt von Fahrzeugmodellen und Ladelösungen wird die Interoperabilität zwischen den einzelnen Systemen zu einer immer größeren Herausforderung" , so Villa.


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