Abo
  • Services:

Lizenzgebühren: Blackberry soll hohe Rückzahlung von Qualcomm bekommen

Der Streit zwischen Blackberry und Qualcomm um zu viel gezahlte Lizenzgebühren ist vorerst beendet: Ein ausgehandelter Kompromiss sieht eine Rückerstattung von über 800 Millionen US-Dollar vor. Blackberrys Aktie stieg nach Bekanntgabe der Nachricht.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Blackberry soll über 800 Millionen US-Dollar von Qualcomm zurückerhalten.
Blackberry soll über 800 Millionen US-Dollar von Qualcomm zurückerhalten. (Bild: Josep Lago/AFP/Getty Images)

Der Smartphone-Pionier Blackberry hat sich in einem Streit um Lizenzgebühren mit dem Chiphersteller Qualcomm geeinigt. Der vor einem Schiedsgericht in San Diego ausgehandelte Kompromiss sieht vor, dass Blackberry wegen zu hoher Zahlungen 814,9 Millionen US-Dollar (768,3 Millionen Euro) zurückerstattet bekommen soll. Das teilte Blackberry am Mittwoch mit.

Finaler Betrag soll im Mai 2017 festgelegt werden

Stellenmarkt
  1. A. Menarini Research & Business Service GmbH, Berlin
  2. stoba Präzisionstechnik GmbH & Co. KG, Backnang bei Stuttgart

Die genannte Summe setzt sich aus zu viel gezahlten Lizenzzahlungen zusammen, die Blackberry an Qualcomm geleistet hat. Der finale Entschädigungsbetrag soll am 30. Mai 2017 festgelegt werden und dürfte aufgrund von Zinsen und Anwaltskosten noch höher sein.

Die Nachricht ließ die Aktie von Blackberry im vorbörslichen US-Handel zeitweise um über 17 Prozent steigen. Die Papiere von Qualcomm hingegen notierten leicht im Minus.

Blackberry will weiter mit Qualcomm zusammenarbeiten

Blackberry-Chef John Chen betonte, dass die Unternehmen trotz des Disputs Partner blieben. "Blackberry und Qualcomm haben eine schon lange währende Partnerschaft und werden weiterhin geschätzte Technologiepartner sein", sagt Chen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 105,85€ + Versand
  2. bei dell.com
  3. 39,99€ statt 59,99€
  4. 116,75€ + Versand

MistelMistel 13. Apr 2017

BlackBerry hat die Entwickler längst entlassen. Von der Rückzahlung hat der Smartphone...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
SpaceX
Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
    Indiegames-Rundschau
    Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

    Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
    Von Rainer Sigl

    1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
    2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
    3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

      •  /