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Lizenzen: SFC und FSF stellen Leitfaden zur GPL-Durchsetzung vor

Die Free Software Foundation hat gemeinsam mit der Software Freedom Conservancy einen Leitfaden zur GPL-Durchsetzung veröffentlicht, der Ziele und Prinzipien dazu enthält. So sollte das Vorgehen Lizenzeinhaltung und Gemeinschaft dienen statt finanziellen Interessen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die SFC bemüht sich notfalls auch per Klage um die Einhaltung der GPL.
Die SFC bemüht sich notfalls auch per Klage um die Einhaltung der GPL. (Bild: Software Freedom Conservancy - CC-BY-SA 4.0))

Der Free Software Foundation (FSF) als Hüterin der GPL-Lizenzfamilie und der Software Freedom Conservancy (SFC) als Vertretungsberechtigter vieler Urheber von Software unter GPL ist viel daran gelegen, dass diese Lizenzen tatsächlich auch eingehalten werden. In einer gemeinsamen Veröffentlichung haben die beiden gemeinnützigen Vereine nun ihre Prinzipien vorgestellt, nach denen sie die Copyleft-Lizenzen durchsetzen.

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Demnach sei das primäre Ziel der Organisationen, dabei schlicht für eine Einhaltung der Lizenzen zu sorgen, um den Nutzern zu ihren Rechten zu verhelfen. Finanzielle Vorteile dürften dabei nie priorisiert werden. Die Arbeit zur Durchsetzung sei zudem "hauptsächlich ein aufklärerischer Prozess, bei dem mit Menschen gearbeitet werde, die ehrliche Fehler gemacht hätten", sagte Joshua Gay von der FSF. Weiter heißt es: "Unser Ziel ist es nicht, Lizenzverletzer zu bestrafen oder zu zensieren, sondern ihnen bei der Einhaltung zu helfen".

Klagen sind nötig, aber vermeidbar

Dem veröffentlichten Leitfaden zufolge könne Verschwiegenheit über die Diskussionen mit den Lizenzverletzern durchaus zuträglich sein, da diesen so auch die "Angst vor öffentlichen Repressalien" genommen werden könne. Der Klageweg müsse dabei einzig als letzter Ausweg gesehen werden.

"Die hässliche Wahrheit über die Copyleft-Einhaltung ist, dass es nur einen sehr geringen Anreiz gibt, das Richtige zu tun, sofern nie Klagen gegen Unternehmen angestrebt werden, die sich einer Einhaltung verweigern", kommentiert Karen Sandler, Anwältin und Geschäftsführerin der SFC, die Logik des Rechtsweges.

Große Aufmerksamkeit erreichten die Bemühungen die SFC zuletzt mit einer Klage gegen VMware. Dabei vertritt die Organisationen den Kernel-Entwickler Christoph Hellwig, der dem Unternehmen vorwirft, sich nicht an die GPL zu halten. VMware kombiniere Code von Hellwig mit eigenem, stelle diesen aber nicht frei zur Verfügung. Das Unternehmen weist diese Anschuldigung als unbegründet zurück.

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Moe479 03. Okt 2015

das kann das unternehmen gerne tuen, sollange kein gericht das sagt, sagt das garnichts aus.


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