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Für alle, die ein funktionierendes SDS suchen, dürfte LizardFS interessant sein.
Für alle, die ein funktionierendes SDS suchen, dürfte LizardFS interessant sein. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)

Mehr Chunk-Server für mehr Speicherplatz

Falls der Bedarf an Speicherplatz steigt, können weitere Chunk-Server hinzugefügt werden. Auch ist es möglich, bestehende Chunk-Server herauszunehmen, solange die darauf liegenden Daten auch anderweitig vorgehalten werden. Fällt ein Chunk-Server aus, sorgt LizardFS selbstständig für einen Re-Balance und bietet gerade zugreifenden Clients alternative Chunk-Server als Datenquellen an.

Analog zu den Chunk-Servern können übrigens auch Master-Server skalieren - genügen zwei Master etwa wegen der Standortanforderungen nicht mehr, können weitere einfach hinzugenommen werden.

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Wenn Administratoren ihre Daten nicht nur ausfallsicher und fehlertolerant abspeichern, sondern auch vor neugierigen Augen schützen wollen, müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden. LizardFS teilt zwar Dateien unter Umständen in verschiedene Stripes auf. Das genügt aber den Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz häufig nicht. Da von Haus aus keine Verschlüsselungsmechanik eingebaut ist, müssen LizardFS-Admins dafür Sorge tragen, dass die Ebene unter dem von Chunk-Servern exportierten Dateisystem verschlüsselt ist. Denkbar sind etwa der Einsatz von selbstverschlüsselnden Festplatten oder via LUKS verschlüsselten Dateisystem-Containern.

Anwendungsfälle

Da LizardFS dem "Client" die Daten wie ein klassisches Storage präsentiert, kann es prinzipiell überall eingesetzt werden, wo Speicherplatz benötigt wird. Sinnvoller ist allerdings ein Einsatz, wenn die Daten beispielsweise redundant vorgehalten werden sollen oder eine Alternative zu klassischen, teuren und unflexiblen Storage-Appliances benötigt wird.

Wer die Verwendung von LizardFS in Erwägung zieht, sollte allerdings bedenken, dass typischerweise mehrere Server zu einem großen Pool zusammengeschaltet werden. Dadurch kann nicht immer garantiert werden, dass zusammenhängende Daten, wie beispielsweise die einer Datenbank, auf einem einzelnen Chunk-Server abgespeichert werden. Der Administrator kann zwar durch Topologien Einfluss auf Speicherorte nehmen (zum Beispiel: eine Kopie im Rack 14, eine andere Kopie im Rack 15), aber dies stellt - je nach Einsatzszenario und Konfiguration von LizardFS - nicht unbedingt eine Garantie für feste Speicherorte dar.

Es ist also möglich, dass eine Anwendung ihre Daten über mehrere Chunk-Server (und damit gegebenenfalls über Rack- oder gar RZ-Grenzen hinweg) schreibt. Es gibt durchaus Situationen, in denen dann durch erhöhte Netzlatenzen Lese- und Schreibvorgänge verzögert werden. Je nach Anwendungsfall führt das zu längeren Antwortzeiten der eingesetzten Anwendung. Typischerweise vermeidet man es daher beispielsweise, große und stark frequentierte Datenbanken auf ein verteiltes Dateisystem schreiben zu lassen. Für die meisten anderen Anwendungsfälle hingegen ist LizardFS problemlos geeignet.

Auch als Storage-Pool für eine Render-Farm oder Mediendateien eignet sich LizardFS, da alle Clients gleichzeitig auf verschiedene Chunk-Server zugreifen und damit die Performance der einzelnen beteiligten Server ausreizen können. Weniger bekannt ist die Möglichkeit, LizardFS als Storage für virtuelle Maschinen einzusetzen. Skytechnology arbeitet eigenen Angaben zufolge auch an einer besseren Integration in VMWare, um LizardFS als Cloud-VM-Speicher interessanter zu machen.

 LizardFS über Rechenzentrumsgrenzen hinweg betreibenErfahrungswerte 

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felix.schwarz 09. Mai 2016

hm, zu den restlichen Aussagen (Microsoft's scale-out Angebote) kann ich nichts sagen...

Juge 30. Apr 2016

Kennst Du Microsoft Azure? Xbox Live? Skype? Das läuft alles auf SDS (Scale out Fileserver).

tingelchen 27. Apr 2016

Am Ende muss man eigentlich nur hergehen und die Online Speicher als FS im Linux...

olqs 27. Apr 2016

Im Text wird geschrieben, dass CephFS auch von den Entwicklern noch als "nur für Early...



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