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Für alle, die ein funktionierendes SDS suchen, dürfte LizardFS interessant sein.
Für alle, die ein funktionierendes SDS suchen, dürfte LizardFS interessant sein. (Bild: Screenshot Valentin Höbel)

LizardFS über Rechenzentrumsgrenzen hinweg betreiben

Wer LizardFS über Rechenzentrumsgrenzen hinweg betreiben möchte, kann die Topologien auch als Grundlage für die Georeplikation verwenden und LizardFS zeigen, welche Chunk-Server sich in welchem Rechenzentrum befinden. Die Clients, die auf den Storage-Pool von LizardFS zugreifen, können somit dazu gebracht werden, RZ-lokale Chunk-Server gegenüber weit entfernten zu bevorzugen. Darüber hinaus müssen sich Anwender und Applikationen nicht um eine eigene Replikation bemühen. Wenn die Topologien korrekt konfiguriert sind, fällt die Georeplikation einfach hinten heraus und die Daten werden automatisch zwischen zwei oder mehreren Standorten synchronisiert.

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Die von LizardFS bereitgestellten Freigaben können prinzipiell von allen Netzteilnehmern eingehängt werden. Wer diese Zugriffe beschränken möchte, kann sich jedoch beispielsweise auf einen Read-only-Export beschränken oder ACLs auf Grundlage von Netzbereichen und/oder IPs vergeben. Auch die Vergabe eines Kennworts ist möglich. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind weitere Einschränkungen, zum Beispiel auf bestimmte Benutzergruppen, die womöglich aus einem LDAP oder Active Directory kommen, nicht vorgesehen.

Die Konfigurationsdatei für die LizardFS-Exports ist stark an die von NFS bekannte Datei /etc/exports angelehnt und akzeptiert teils auch von NFS bekannte Parameter.

LizardFS eignet sich zur Archivierung

Wer viele verschiedene Systeme oder User auf LizardFS-Volumes zugreifen lässt, kann Quota aktivieren und somit die Nutzung des Speicherplatzes einschränken. Da Benutzer von Samba und Windows-Freigaben den beliebten Mülleimer gewohnt sind, lässt sich ein solcher auch für LizardFS-Freigaben aktivieren. In den Mülleimer verschobene Dateien gelten dann erst einmal nicht als gelöscht und bleiben weiterhin auf den Chunk-Servern liegen, solange die konfigurierte Vorhaltezeit noch nicht überschritten wurde. Administratoren haben die Möglichkeit, LizardFS-Freigaben mit einem bestimmten Parameter einzuhängen, womit dann ein Zugriff auf die virtuellen Papierkörbe gelingt. Leider fehlt jedoch die Option, den Usern selbst Zugriff auf bereits gelöschte Daten zu geben.

Eine andere Möglichkeit, Dateien vorzuhalten, bieten die Snapshots. Es gibt ein Kommando, um eine Datei in einen Snapshot zu duplizieren. Diese Aktion ist besonders effizient - der Master-Server kopiert erst einmal nur die Metadaten. Erst wenn sich die frisch angelegte Datei vom Original unterscheidet, werden die entsprechenden Blöcke auf den Chunk-Servern modifiziert.

Um Dateien zu archivieren, eignet sich LizardFS übrigens auch - dank der Replikation-Goals und Topologien können Dateien so angelegt werden, dass eine Kopie von ihnen stets auf einem gewünschten oder einer Gruppe von Chunk-Servern landen. So ist es denkbar, dass eine Gruppe Chunk-Server über Tapes (LTO) als Speichermedien verfügen, da LizardFS diese nativ ansprechen kann. Falls gewünscht, kann LizardFS daher dafür sorgen, dass bestimmte Daten stets auf Tape vorgehalten werden und bei Bedarf davon gelesen werden können.

Für die Überwachung einer LizardFS-Umgebung steht eine bereits erwähnte Web-GUI zur Verfügung. Da diese aber ein klassisches Monitoring nicht ersetzen kann, bietet LizardFS bei nahezu allen administrativen Tools, die etwa die Abfrage von Zuständen erlauben, ein spezielles Ausgabeformat, das leicht von Checks ausgelesen werden kann. Einer Anbindung an Nagios oder andere Monitoring-Tools steht damit nichts im Wege. Dank der Abwärtskompatibilität zu einer älteren Version von MooseFS können zudem viele Module beziehungsweise Plugins verwendet werden, die sich im Internet zur Überwachung von MooseFS finden lassen. Findige Systembetreuer schreiben ihre eigenen Checks.

 Simple, aber ausreichende Web-GUIMehr Chunk-Server für mehr Speicherplatz 

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felix.schwarz 09. Mai 2016

hm, zu den restlichen Aussagen (Microsoft's scale-out Angebote) kann ich nichts sagen...

Juge 30. Apr 2016

Kennst Du Microsoft Azure? Xbox Live? Skype? Das läuft alles auf SDS (Scale out Fileserver).

tingelchen 27. Apr 2016

Am Ende muss man eigentlich nur hergehen und die Online Speicher als FS im Linux...

olqs 27. Apr 2016

Im Text wird geschrieben, dass CephFS auch von den Entwicklern noch als "nur für Early...



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