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Livewire: Harley-Davidson gliedert elektrische Motorräder aus

Die elektrischen Motorräder von Harley-Davidson werden den berühmten Markennamen in Zukunft nicht mehr tragen. Das neue Unternehmen heißt Livewire.
/ Andreas Donath
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Harley-Davidson führt Livewire ein. (Bild: Livewire)
Harley-Davidson führt Livewire ein. Bild: Livewire

Harley-Davidson will Livewire(öffnet im neuen Fenster) als eigenständige Marke(öffnet im neuen Fenster) für rein elektrische Motorräder ausgliedern. Zudem wird auch ein Unternehmen mit diesem Namen gegründet.

Jochen Zeitz, Vorsitzender, Präsident und CEO von Harley-Davidson: "Eine der sechs Säulen der Harley-Davidson-Strategie ist es, im Bereich der Elektromobilität führend zu sein - mit der Einführung von Livewire als vollelektrischer Marke ergreifen wir die Chance, den Markt für Elektrofahrzeuge anzuführen und zu definieren."

Livewire will sich zuerst auf den städtischen Markt konzentrieren, was schon darauf hindeutet, dass es erst einmal keine neuen Elektromotorräder wie die Harley-Davidson Livewire geben wird, sondern leichtere Fahrzeuge. Das erste Motorrad der Marke Livewire soll am 8. Juli 2021 auf den Markt kommen.

Livewire soll ein virtuelles Unternehmen sein und erste Zentren im Silicon Valley und in Milwaukee haben, teilte das Unternehmen mit. Das Unternehmen will mit Händlern aus dem Harley-Davidson-Netzwerk zusammenarbeiten und auch eigene Showrooms betreiben.

Ausgründung auch für E-Bikes

Erst im Oktober 2020 hatte Harley-Davidson mit Serial 1 Cycle Company eine Firma für Elektrofahrräder gegründet und auch gleich das erste Modell präsentiert. Es heißt Serial 1 - eine Anlehnung an das erste von Harley-Davidson im Jahr 1903 gebaute Motorrad mit dem Namen Serial Number One.

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Die Harley-Davidson Livewire war das erste Elektromotorrad der bekannten Marke. Mit hohen Preisen und geringer Reichweite wurde das Motorrad allerdings von der Fachpresse teilweise kritisiert, auch wenn die Fahrleistungen und der Komfort gelobt werden . Mittlerweile gibt es Konkurrenzmodelle von anderen Herstellern, die preiswerter sind und teils auch bessere Fahrleistungen erzielen.


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