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Wer Hangouts-Diskussionen livestreamen will, muss das bald über Youtube statt Google+ machen.
Wer Hangouts-Diskussionen livestreamen will, muss das bald über Youtube statt Google+ machen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Livestreaming: Hangouts On Air wechselt von Google+ zu Youtube

Wer Hangouts-Diskussionen livestreamen will, muss das bald über Youtube statt Google+ machen.
Wer Hangouts-Diskussionen livestreamen will, muss das bald über Youtube statt Google+ machen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Google koppelt seinen Livestreaming-Service Hangouts On Air von Google+ ab: Künftig ist der Service ein Übertragungsmodus innerhalb von Youtube Live. Über Google+ können ab dem 12. September 2016 keine Livestreams mehr geplant werden.

Für seinen Livestreaming-Dienst Hangouts On Air hat Google eine Umstrukturierung angekündigt: Ab dem 12. September 2016 wird der Service nicht mehr Teil des sozialen Netzwerks Google+ sein, sondern in Youtube Live eingegliedert werden.

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Keine Livestreams mehr über Google+ planbar

Livestreams werden sich Google zufolge ab diesem Stichtag nicht mehr über Google+ planen und verbreiten lassen. Stattdessen haben Nutzer dann die Möglichkeit, über Youtube Live einen "schnellen Livestream" zu starten. Für die Liveübertragung kann dann Hangouts verwendet werden.

Google ist aktuell dabei, die bisherigen Funktionen von Hangouts auf verschiedene Anwendungen aufzuteilen. Die Video- und Textchat-Funktion sollen künftig die Apps Duo und Allo erfüllen, die Livestreaming-Funktion geht mit dem jetzigen Schritt in Youtube Live auf. Hangouts soll sich in Zukunft eher an Unternehmenskunden richten, und nicht wie bisher an Privatanwender.

Alle via Google+ bereits eingetragenen Live-Übertragungen, die auf den Zeitraum nach dem Stichtag fallen, müssen zu Youtube Live verschoben werden. Nach der Übertragung können Nutzer über Youtube auf den aufgezeichneten Stream zugreifen.

Angela Merkel nutzte den Dienst für Gruppendiskussion zum Thema Integration

Hangouts On Air ging im August 2012 in Deutschland an den Start. Mit dem Service können Gruppenchats live an ein Publikum übertragen werden. Unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte den Dienst im Jahr 2013 für eine Diskussion zum Thema Integration.


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