Livescribe Sky Wifi: Fernsehsender gegen Smartpen

Nicht einmal zwei Monate, nachdem der Sky Wifi Smartpen von Livescribe angekündigt wurde, ist er zumindest in Großbritannien wieder aus den Regalen verschwunden. Ein Fernsehsender befürchtet Verwechslungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fernsehsender fürchtet Verwechslungen mit Smartpen.
Fernsehsender fürchtet Verwechslungen mit Smartpen. (Bild: Livescribe)

Der Sky Wifi Smartpen ist Livescribes erster Kugelschreiber, der auch per WLAN online gehen kann. Doch in Großbritannien pocht der Fernsehsender BSkyB - auch unter dem Namen Sky bekannt - auf seine Markenrechte und ist nach einem Bericht der britischen Zeitung Guardian den Hersteller des Stifts angegangen. Auch wenn die beiden Unternehmen in unterschiedlichen Geschäftsbereichen arbeiten, scheint der Sender zu befürchten, dass die Konsumenten die beiden verwechseln könnten.

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Aber nicht nur Livescribe selbst, sondern auch die Einzelhandelskette Dixons Retail wurde von dem Fernsehsender verklagt, weil sie den Stift führte. Hinter Dixons Retail stehen die Ladenketten Currys/PC World, Pixmania und weitere.

Livescribe teilte gegenüber dem Guardian mit, dass man zwar keine ähnlichen Geräte oder Dienstleistungen wie BSkyB anbieten würde, aber aus Vorsicht seine Distributoren und Wiederverkäufer angewiesen habe, den Verkauf zu stoppen, während man der Sache auf den Grund gehe. Vor knapp zweieinhalb Jahren hatte Sky nach einem Bericht des Guardian versucht, Skype wegen der Verwendung des Namensbestandteils und seines Logos zu belangen. Das sei Skype auch schon in der Schweiz, der Türkei und Brasilien passiert, hieß es damals, und jedes Mal konnte sich Skype durchsetzen.

Ob das im Falle von Livescribe auch der Fall sein wird, könnte sich vor Gericht entscheiden, schätzt der Guardian. Dafür müsste eine außergerichtliche Einigung fehlschlagen.

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Der Sky Wifi Smartpen ist ein Kugelschreiber, der auch per WLAN online gehen kann. Was der Stift mit seiner Kamera auf dem Blatt liest und aus der Umgebung als Ton aufzeichnet, kann im Anschluss gleich per E-Mail versandt, zu Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox und Google Drive, zu Facebook oder Evernote übertragen werden. Bei den Vorgängern, die die Bezeichnung Sky noch nicht im Namen trugen, mussten die Aufzeichnungen per USB-Dockingstation mit dem PC oder Mac ausgelesen werden.

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borg 19. Dez 2012

Auf der Smartpen-Seite wurden leider keine Bezugsquellen für Deutschland angezeigt.

SaSi 19. Dez 2012

...hmmm was würde Jesus dazu sagen?

lisgoem8 18. Dez 2012

gewisse Ähnlichkeiten sind schon... http://i.computer-bild.de/imgs/3/4/7/4/4/0/0/Logo-von...

das_mav 18. Dez 2012

PayTV - zim Beispiel ein Kneipenbetreiber in Grossstädten sollte "sowas" schon haben um...



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