Livebetrieb: Telefónica testet Open RAN in Deutschland

An einer Antenne in Bayern probiert Telefónica Open RAN zuerst aus. Koordinator ist NEC, die Technik kommt komplett aus den USA.

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Open RAN in Bayern an einer Station
Open RAN in Bayern an einer Station (Bild: Henning Koepke / Telefónica Deutschland)

Telefónica startet Open RAN im Livebetrieb seines Mobilfunknetzes im Raum Landsberg im Südwesten von Bayern. Das gab das Unternehmen am 15. Dezember 2020 bekannt. Daran beteiligt sind der japanische Ausrüster NEC als Koordinator, die Komponenten kommen ausnahmslos von US-Konzernen.

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Während von Dell Server, von Intel Prozessoren und von Xilinx programmierbare Schaltungen (FPGAs) geliefert werden, steuert Altiostar Virtualisierungssoftware bei. Gigatera Communications bietet Antennen, Super Micro ebenfalls Server und Red Hat Open-RAN-Controller. In einer Pilotphase rüstet Telefónica Deutschland drei Mobilfunkstandorte im bayerischen Landsberg am Lech um, bisher wurde eine umgebaut. Ab Herbst 2021 will das Unternehmen die neue Technologie aber "in größerem Umfang im O2-Netz ausrollen".

Telefónica Deutschland setzt wie die anderen deutschen Netzbetreiber seit Jahren hauptsächlich auf zwei Lieferanten, in diesem Fall auf Huawei und Nokia. Mit ihrer Technologie wird das Zugangsnetz jeweils in unterschiedlichen Bereichen des Landes errichtet.

Open RAN bedeutet Cloud, virtualisierte Netzwerkelemente, White-Box-Hardware, Open-Source-Software und standardisierte Schnittstellen. Auf proprietäre Chips der Ausrüster soll weitgehend verzichtet werden.

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Die nächsten drei bis vier Jahre werde Open RAN den Netzbetreibern nicht helfen, sagte Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas noch im Februar 2020. "Es ist eine Vision, die uns aber ab 2025 mehr Optionen gibt und in Europa Ausrüster für Komponenten entstehen lassen könnte, für die es bisher noch gar keinen Markt gibt."

"Die Technik kann grundsätzlich auch 5G. An der Software wird aktuell aber noch gearbeitet", sagte Telefónica-Sprecher Jörg Borm auf Anfrage von Golem.de.

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