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Live-Videochats bei Facebook: Airtime, das Startup der Napster-Gründer, hat kaum Nutzer

Erst vor fünf Monaten mit viel Prominenz und Medienecho gestartet und heute schon fast vergessen. Laut einem Bericht hat Airtime kaum Nutzer und kaum noch Beschäftigte.

Artikel veröffentlicht am ,
Airtime ermöglicht Live-Videochats über Facebook.
Airtime ermöglicht Live-Videochats über Facebook. (Bild: Airtime/Screenshot: Golem.de)

Laut einem Bericht der New York Times ist das von den Napster-Gründern Shawn Fanning und Sean Parker gestartete Unternehmen Airtime für Live-Videochats bei Facebook in Schwierigkeiten. Der Dienst habe sehr wenig Nutzer, verliert führende Mitarbeiter und sei wenige Monate nach dem Start schon in der ersten Entlassungswelle.

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Airtime macht keine Angaben zu seinen Nutzerzahlen. Laut New York Times hat Appdata, ein Reichweitenerfasser für Facebook-Dienste, ermittelt, dass Airtime täglich nur 400 und 10.000 Nutzer im Monat habe. Die Analysten Nielsen und Comscore geben laut dem Bericht an, dass die Nutzung von Airtime so gering ist, dass sie bislang nicht in ihren Ranglisten auftaucht. Airtime betont, dass die Nutzerzahlen am Anfang sehr überzeugend waren. Laut dem Unternehmen seien die Angaben von Appdata unzuverlässig.

Parker bestätigte der New York Times, dass Airtime die Belegschaft auf knapp ein Dutzend verkleinert habe. Genauere Angaben zur Zahl der Beschäftigten wollte er nicht machen. Eric Feng, ehemals Chief Technical Officer bei dem Videoportal Hulu, der die Entwicklung der Website leitete, habe Airtime verlassen. Weitere führende Manager seien nicht mehr dabei. Doch laut Parker war der Weggang von Feng geplant.

Das Unternehmen nahm den Betrieb im Juni 2012 auf. Der Videochatdienst verbindet Facebook-Nutzer, die sich nicht kennen, oder Freunde aus dem sozialen Netzwerk miteinander. Zu den Investoren, die Airtime 33,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellten, gehörten Kleiner Perkins, Andreessen Horowitz, SV Angel, Founders Fund, Google Ventures und Ashton Kutcher.

Laut Parker sei Airtime jedoch nicht in Schwierigkeiten. "Das Unternehmen befindet sich noch in einer sehr frühen Phase", sagte er der Zeitung. Bis alles richtig eingespielt sei, würden sechs bis zwölf Monate benötigt. Der Geschäftsbetrieb würde von San Francisco nach New York verlegt, erklärte er. Eine mobile Version sei in Arbeit und Funktionen für einen Gruppenvideochat, sagte der Gründer. Geplant sei auch eine Funktion, um Videonachrichten im Netzwerk zu hinterlassen.

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fletschge 22. Okt 2012

Ich auch!

lemmer 21. Okt 2012

Sowohl als auch. Einmal Personen per Videochat verbinden, welche sich schon kennen und...

Dopeusk18 21. Okt 2012

Diese Unternehmen leben davon, gezielte Werbung an Nutzer, das ist deren Täglich Brot...

berritorre 21. Okt 2012

Besucher und echte Nutzer einer Applikation sind doch immer noch zwei Paar Stiefel...


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