• IT-Karriere:
  • Services:

Live Captions: Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein

Mit dem Pixel 4 führt Google seine neue Funktion Live Captions ein: Sobald ein Video oder eine Audiodatei auf dem Smartphone startet, können automatisch erzeugte Untertitel angezeigt werden. Transkribiert wird komplett auf dem Gerät selbst - bisher aber nur auf Englisch.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf dem Pixel 4 und Pixel 4 XL gibt es automatisch erzeugte Untertitel.
Auf dem Pixel 4 und Pixel 4 XL gibt es automatisch erzeugte Untertitel. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Google hat mit der Vorstellung des Pixel 4 und Pixel 4 XL auch den Marktstart von Live Captions bekanntgegeben. Die Funktion heißt auf Deutsch "Automatische Untertitel" und kann jedwedes Audiosignal auf dem Smartphone mit Untertiteln versehen.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. STADA Arzneimittel AG, Laichingen

So können Nutzer mit schlechtem oder keinem Gehör beispielsweise Videos verfolgen, die keine eingebauten Untertitel haben. Auch Podcasts oder Radiosendungen lassen sich auf diese Weise untertiteln. Auf unserem Pixel 4 XL funktionieren das gut, der Text lässt sich an eine beliebige Stelle auf dem Display schieben.

Keine Internetanbindung notwendig

Die Untertitel werden auf dem Pixel 4 oder Pixel 4 XL selbst erzeugt, eine Internetanbindung ist nicht notwendig. Das ist vor allem für Nutzer praktisch, die den Dienst unterwegs einsetzen wollen und beispielsweise in der Bahn keine stabile Netzverbindung haben.

Natürlich eignen sich die Untertitel nicht nur für Nutzer ohne Gehör: Auch User ohne Hörschwierigkeiten können dank der Verschriftlichung beispielsweise schwer verständlichen Videos folgen.

  • Ein Beispiel für die automatischen Untertitel bei einem englischsprachigen Video auf Golem.de (Screenshot: Golem.de)
Ein Beispiel für die automatischen Untertitel bei einem englischsprachigen Video auf Golem.de (Screenshot: Golem.de)

Aktuell liegt die Funktion nur für Englisch vor, nur englischsprachige Audiosignale können also in Text umgewandelt werden. Offenbar ist wie bei der Live-Transcribe-Funktion der Aufnahme-App ein komplettes Sprachmodell notwendig, das Google zufolge noch nicht für Deutsch vorhanden ist.

Interessanterweise lässt sich aber die Transkriptionsfunktion aus den Bedienungshilfen-Einstellungen, also nicht die des Rekorders, auf Deutsch verwenden. Das liegt daran, dass diese Funktion eine Datenverbindung erfordert - schalten wir unsere Pixel 4 XL in den Flugmodus, können wir auch dort keine Gespräche mehr in Text umwandeln.

Google zufolge sollen in naher Zukunft die automatisch generierten Untertitel auch in anderen Sprachen verfügbar sein. Außerdem soll die Funktion auch für ältere Pixel-Smartphones kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. 2,99€
  3. 4,26€
  4. 3,24€

cb (Golem.de) 17. Okt 2019 / Themenstart

Wir haben das geändert, vielen Dank für Ihren Hinweis.

crustenscharbap 17. Okt 2019 / Themenstart

Die Funktion ist mega, mega. Endlich. Gerade wenn ich mal ein kurzes Video oder...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /