Lithium-Ionen-Akku: Qualcomm steigt beim Akkuhersteller Amionx ein

Ein Akku, der auch bei einer Beschädigung nicht brennt: Das soll die Technik von Amionx ermöglichen. Der Chiphersteller Qualcomm hat Anteile an dem US-Akkuhersteller gekauft.

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Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf auf der CES 2017 (Symbolbild): Die Höhe der Beteiligung an Amionx ist unbekannt.
Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf auf der CES 2017 (Symbolbild): Die Höhe der Beteiligung an Amionx ist unbekannt. (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Erst drahtloses Laden, jetzt Akkus: Der US-Chiphersteller Qualcomm beteiligt sich an dem US-Akkuhersteller Amionx, der eine Technik für sichere Akkus entwickelt hat. Die Höhe der Investition ist nicht bekannt.

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Amionx ist eine Ausgründung von American Lithium Energy (ALE). Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und produziert tragbare Akkus für das US-Militär. ALE hat vor einigen Jahren die Safe-Core-Technik entwickelt, die verhindert, dass ein Akku Feuer fängt, wenn er beschädigt wird - so wie der Akku eines Tesla Model S, der nach einem Unfall in Brand geriet. Auch Hersteller von Mobilgeräten haben schon schlechte Erfahrungen mit brennenden Akkus gemacht, wie etwa Samsung im vergangenen Jahr.

Safe Core soll Autoakkus sicher machen

Safe Core ist für Akkus von Elektroautos gedacht - die Technik entstand im Rahmen eines Projekts des US-Energieministeriums für Elektromobilität. ALE integriert sie aber auch in die Militär-Akkus. Amionx soll die patentierte Safe-Core-Technik an Akkuhersteller lizenzieren.

Die Frage ist, was Qualcomm mit dem Akkuhersteller anfangen will. Gut möglich, dass Qualcomm weiter in den Markt mit Elektroautos einsteigen will: Vor einigen Jahren hat Qualcomm das neuseeländische Unternehmen Halo gekauft, das eine Technik für drahtlose Stromübertragung entwickelt hat.

Qualcomm stellt drahtloses Ladesystem für Autos vor

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2015 stellte Qualcomm auf der IAA ein drahtloses Ladesystem für Elektroautos vor. In der Elektro-Rennserie Formel E ist es seit der ersten Saison im Einsatz.

Kürzlich präsentierte Qualcomm eine 100 Meter lange Teststrecke, in die das Halo-System eingelassen ist. Die Idee ist, dass ein Elektroauto beim Überfahren der Spulen in der Fahrbahn seinen Akku lädt.

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barforbarfoo 20. Jun 2017

http://www.zeit.de/2008/33/T-Batterie/seite-3



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