Abo
  • Services:
Anzeige
Akku in Herzform: Akkukomponenten auf beliebige Objekte mit komplexer Geometrie drucken
Akku in Herzform: Akkukomponenten auf beliebige Objekte mit komplexer Geometrie drucken (Bild: Unist)

Lithium-Ionen-Akku: Druck dir deine Energieversorgung

Akku in Herzform: Akkukomponenten auf beliebige Objekte mit komplexer Geometrie drucken
Akku in Herzform: Akkukomponenten auf beliebige Objekte mit komplexer Geometrie drucken (Bild: Unist)

Ein Akku auf dem Brillengestell oder einer in Herzform: Südkoreanische Forscher drucken Akkus in beliebiger Form. Die gedruckten Energiespeicher sollen sich vor allem für Wearables eignen.

Anzeige

Forscher aus Südkorea haben einen elastischen Lithium-Ionen-Akku entwickelt, der auf verschiedene Trägermaterialien gedruckt werden kann. Das eröffnet neue Möglichkeiten für das Design von mobilen Geräten oder Wearables.

  • Schema: Der Akku wird in drei Schritten gedruckt. (Bild: Unist)
  • Der Untergrund muss nicht eben sein: herzförmiger Akku auf einer Glastasse. (Foto: Unist)
  • Das Brillengestell wird zum Akku. (Foto: Unist)
  • Das solle neue Möglichkeiten eröffnen, Wearables zu gestalten, sagen die Forscher. (Bild: Unist)
Schema: Der Akku wird in drei Schritten gedruckt. (Bild: Unist)

Damit der Akku gedruckt werden kann, benötigt er ein festes Elektrolyt. Das haben die Forscher um Sang-Young Lee vom Ulsan National Institute of Science & Technology (Unist) vor einiger Zeit vorgestellt. Es besteht aus Aluminiumoxid-Nanoteilchen, Lithium und Polymeren und wird mit ultraviolettem (UV) Licht ausgehärtet.

Tinte härtet unter UV-Licht

Damit sie die Akkus drucken können, haben die Forscher zuerst Tinten hergestellt, indem sie das Elektrodenmaterial wiederum mit einem Polymer mischen, das unter UV-Licht aushärtet. Dann wird zunächst die Anode gedruckt, indem die Tinte mit einem Rakel durch eine Schablone auf das Trägermaterial aufgebracht und anschließend mit UV-Licht bestrahlt wird. Danach wird das Elektrolyt in gleicher Weise auf die Anode gedruckt. Zum Schluss folgt die Kathode - fertig ist der Akku.

Die gedruckten Akkus hätten nach 30 Ladezyklen noch etwa 90 Prozent ihrer Kapazität gehabt, sagen die Forscher. Zudem sei ihre Leistung größer als die konventioneller Lithium-Ionen-Akkus.

Der Akku ist gewölbt und herzförmig

"Alle Akkukomponenten, Kathode, Anode und Elektrolyt, können auf beliebige Objekte mit komplexer Geometrie gedruckt werden, was eine nahtlose Integration von anpassungsfähigen Festkörper-Akkus mit verschiedenen Formen in komplex geformte Objekte ermöglicht", sagt Lee. So hätten die Forscher etwa einen Akku auf das Gestell einer Brille aus Papier gedruckt oder einen herzförmigen Akku auf die gewölbte Wand einer Glastasse.

Lee glaubt, dass gedruckte Akkus vor allem in Wearables, also in Elektronik, die am Körper getragen wird oder in Kleidung integriert ist, sowie in Anwendungen des Internets der Dinge eingesetzt werden können. Da sie der Form des Trägers angepasst werden könnten, brauche das Gerät kein Fach für den Akku mehr.

Die Forscher beschreiben ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift Nanoletters.


eye home zur Startseite
Dwalinn 14. Aug 2015

Hier geht es aber nicht um einen Wunderakku sondern einfach um die Möglichkeit den Akku...

Replay 14. Aug 2015

Das wird noch kommen. Wenn nicht, dann war's halt wieder eine dieser Superakku-Meldungen...

HerrMannelig 14. Aug 2015

Akkus und Displays nun schon seit gefühlten 15 Jahren... Auf dem Markt als tauglich oder...

Gucky 14. Aug 2015

Kann es nicht, da es ein ganz anderes Verfahren ist.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Raum Bremen
  2. eQ-3 Entwicklung GmbH, Leer
  3. Device Insight GmbH, München
  4. RUESS GROUP, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-33%) 9,99€
  2. 5,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  2. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  3. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  4. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  5. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  6. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  7. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  8. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  9. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover

  10. Quartalszahlen

    Intel bestätigt Skylake-Xeons für Sommer 2017



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario Kart 8 Deluxe im Test: Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
Mario Kart 8 Deluxe im Test
Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
  1. Hybridkonsole Nintendo verkauft im ersten Monat 2,74 Millionen Switch
  2. Nintendo Switch Verkaufszahlen in den USA nahe der Millionengrenze
  3. Nintendo Von Mario-Minecraft bis zu gelben dicken Joy-Cons

Bonaverde: Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
Bonaverde
Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
  1. Google Alphabet macht weit über 5 Milliarden Dollar Gewinn
  2. Insolvenz Weniger Mitarbeiter und teure Supportverträge bei Protonet
  3. Jungunternehmer Über 3.000 deutsche Startups gingen 2016 pleite

Noonee: Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl
Noonee
Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl

  1. Re: gestern vdsl50 erstmals getestet

    neocron | 23:15

  2. Re: alternative Demokratie

    Niaxa | 23:07

  3. Re: Wie wärs mit öffentlichen Verkehrsmitteln?!

    Iomegan | 23:06

  4. Re: Und wohin mit den ganzen Leitungen?

    Buddhisto | 23:05

  5. Re: Nachfrage bestimmt Angebot!

    Lemo | 23:04


  1. 15:07

  2. 14:32

  3. 13:35

  4. 12:56

  5. 12:15

  6. 09:01

  7. 08:00

  8. 18:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel