Abo
  • Services:

Liquavista: Amazon kauft Displayhersteller für farbiges Kindle

Amazon hat von Samsung das Unternehmen Liquavista übernommen, das flexible farbige E-Paper-Displays herstellt. Das Display könnte in neue E-Book-Lesegeräte integriert werden, die Nachfolger des Kindle Paperwhite wären.

Artikel veröffentlicht am ,
Gibt es bald farbige Kindles mit E-Ink-Display?
Gibt es bald farbige Kindles mit E-Ink-Display? (Bild: Andreas Donath)

Samsung hat nach Angaben der niederländischen Industrie- und Handelskammer den E-Book-Displayhersteller Liquavista verkauft. Amazon bestätigte der Website The Digital Reader den Kauf, die als erste über den Verkauf berichtete.

Stellenmarkt
  1. AraCom IT Services AG, Augsburg, München, Stuttgart, Bamberg
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen

"Das Team von Liquavista teilt unsere Leidenschaft für Innovationen und hat interessante Technologien mit einem großen Potenzial entwickelt. Sie sind zwar noch ganz am Anfang, aber wir freuen uns, zusammen mit Liquavista diese Displays zu entwickeln", teilte Amazon The Digital Reader mit. Einen Kaufpreis nannte Amazon nicht.

Im Oktober 2010 hatte Liquavista den Prototyp eines flexiblen Displays vorgeführt. Das elektronische Papier basiert auf der Electrowetting-Technik, bei der sich eine Membran gegenüber Flüssigkeiten durch das Anlegen einer elektrischen Spannung verändert. Auf der Membran befindet sich eine Schicht eines farbigen Öls, darüber eine Schicht Wasser. Wird eine elektrische Spannung angelegt, dann drängt das Wasser das Öl zu einem Tropfen zusammen. Dieser Tropfen bildet dann einen Bildpunkt. Das Display kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus.

Die Inhalte sollen sich auch in hellen Umgebungen gut lesen lassen. Das Display ist reaktionsschneller als ein Graustufen-E-Ink-Display, so dass es auch Videos darstellen kann. Anfang des Jahres 2011 hatte Liquavista auf der CES ein farbiges Display präsentiert.

Für Amazon wäre damit eine Weiterentwicklung des Kindles mit E-Ink-Display interessant, das derzeit nur Graustufen darstellen kann. Zwar hat Amazon mit den Fire-Modellen auch Kindles mit Farbdisplay im Programm, doch diese Tablet-Rechner sind mit einer Hintergrundbeleuchtung und einem traditionellen TFT-Display ausgestattet. Die Papier-Anmutung eines E-Ink-Displays bieten sie nicht.

Den Displayhersteller Liquavista hatte Samsung erst im Dezember 2010 übernommen. Das niederländische Unternehmen wurde 2006 von den Philips Research Labs in Eindhoven ausgegründet. Finanziert wurde es von Amadeus Capital, GIMV, Applied Materials und Prime Technology Ventures. Der Hauptsitz der Firma befindet sich im niederländischen Eindhoven.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€

Bouncy 14. Mai 2013

Könnte man imho bei ausreichender Farbanzahl aber in der Quelle kompensieren, also das...

baltasaronmeth 14. Mai 2013

eine Firma gefunden und gekauft werden, die sich damit beschäftigt, dem Kindle...


Folgen Sie uns
       


Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019)

Das neue Nokia 9 Pureview von HMD Global verspricht mit seinen fünf Hauptkameras eine verbesserte Bildqualität. Wir haben das im Hands on überprüft.

Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  2. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei
  3. Kritik an Eckpunkten Bitkom warnt vor deutschem Alleingang bei 5G-Sicherheit

Orientierungshilfe: Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht
Orientierungshilfe
Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht

Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Cookie-Banner Deutsche Datenschützer spielen bei Nutzertracking auf Zeit
  2. Fossa EU erweitert Bug-Bounty-Programm für Open-Source-Software
  3. EU-Zertifizierung Neues Gesetz soll das Internet sicherer machen

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /