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Bis zu 10.000 Drohnen pro Jahr

Ziel von QFI ist die Lieferung von bis zu 10.000 Exemplaren pro Jahr. Derzeit liefert das Unternehmen noch monatlich – das soll sich aber bald ändern. Lehna kündigte an, schrittweise auf einen zweiwöchentlichen Liefertakt umzustellen, sobald der Output entsprechend steige.

Lehna betonte dabei eine Entwicklung, die er für grundlegend hält: Der Drohnenkrieg in der Ukraine habe sich von improvisierten Einzellösungen zu einer hochskalierten Industrie gewandelt. Joint Ventures wie QFI seien für die Ukraine Teil einer bewussten Strategie, um die europäische Integration voranzutreiben – nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich.

Automobilzulieferer liefern Komponenten

QFI bezieht Bauteile von deutschen Automobilzulieferern, die durch den Rückgang in der klassischen Fahrzeugbranche freie Kapazitäten haben. Lehna räumte ein, dass diese Mengen die Automobilabnahmen nicht ersetzen könnten, aber einen Beitrag zur Auslastung leisteten.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bislang 100 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Langfristig will QFI auch Komponenten, die aktuell noch überwiegend aus China stammen, durch deutsch-europäische Alternativen ersetzen.

Deutschland und die Ukraine hatten im Oktober 2025 eine verstärkte Rüstungskooperation vereinbart. QFI gilt in diesem Rahmen als eines der ersten konkreten industriellen Ergebnisse dieser Vereinbarung – auch wenn der Betrieb noch im Aufbau ist.


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