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Linuxtag 2013: Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

Linuxtag 2013 Der erste Preis des Univention-Absolventenpreises geht an das Projekt Antscout von Alexander Bertram, das Openstreetmap um dynamisches Routing erweitern kann. Damit sollen sich Staus vermeiden lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Alexander Bertram hat für sein Projekt Antscout den Univention Absolventenpreis gewonnen.
Alexander Bertram hat für sein Projekt Antscout den Univention Absolventenpreis gewonnen. (Bild: Linuxtag)

Antscout soll mit Hilfe spezieller Algorithmen die Navigation in Openstreetmap so erweitern, dass Staus künftig vermieden werden können. Das Projekt von Alexander Bertram wurde von der Jury des Univention-Absolventenpreises mit dem ersten Platz bedacht - nicht zuletzt wegen seiner Praxistauglichkeit. Die Gewinner wurden zum Beginn des Linuxtags 2013 in Berlin vorgestellt.

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Bertram hat seine Forschungen an Antscout in seiner Abschlussarbeit "Antscout - Dynamisches Routing auf Openstreetmap" für den Fachbereich Informatik an der Fachhochschule Wedel zusammengefasst. Das Projekt implementiert einen Algorithmus für die dynamische Verkehrsnavigation in das Navigationssystem von Openstreetmap. So sollen das aktuelle Verkehrsaufkommen unter Berücksichtigung von Strecken mit hohem Staurisiko und selbst interessante Sehenswürdigkeiten erfasst werden, um eine optimale Route für den Fahrer zu berechnen. Bertram erhält für seinen Prototyp ein Preisgeld von 2.000 Euro.

Netzwerksicherheit und Roboterprogrammierung

Der zweite Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, geht an Alexander Hübner für seine Diplomarbeit "SRSTP - A Security Enhancement for IEEE 802.1D", die er im Rahmen seines Studiengangs IT-Sicherheit - Netze und Systeme an der Ruhr-Universität Bochum erstellte. Seine Arbeit soll die Ausfallsicherheit und gleichzeitig die Übertragungsgeschwindigkeit in Netzwerken erhöhen, die das Spanning Tree Protocol (STP) in IEEE 802.1d einsetzen. Auch hier spielte die Praxistauglichkeit eine große Rolle bei der Entscheidung der Jury.

Der mit 500 Euro dotierte dritte Platz geht an Filip Müllers Arbeit "Implementierung einer graphischen Oberfläche zur Unterstützung bei der Roboter-Softwareentwicklung in ROS". Müller entwickelte für seine Arbeit im Fachbereich Informatik, Kommunikationsforschung und Phonetik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn die grafische Oberfläche Rxdeveloper, die die Entwicklung von Anwendungen für Roboter deutlich erleichtern soll. Mit der IDE lassen sich Funktionen als Graphen zusammenstellen und mit Eigenschaften verbinden. Die erstellten Funktionen lassen sich sofort ausführen und testen.

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abertram 23. Mai 2013

Hallo linuxwilli, das Projekt ist auf https://github.com/abertram/AntScout zu finden...

mthie 23. Mai 2013

Genau das war auch mein erster Gedanke. Hab ihm auch grad eben erstmal gratuliert :)

nickgd 22. Mai 2013

Link zur Antscout ist falsch: http://www.fh-wedel.de/news/ansicht/artikel/antscout...


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