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Intels S2600 ist eines der wenigen Test-Boards mit Linuxboot-Support.
Intels S2600 ist eines der wenigen Test-Boards mit Linuxboot-Support. (Bild: Linuxboot)

Linux ersetzt UEFI-Teile

In der DXE-Phase soll künftig Linuxboot den Start übernehmen. Die Entwickler wollen anstelle der proprietären Treiber ein Linux in Firmware mit Initramfs-Support einsetzen. Denn die mitunter schlecht getesteten Treiber würden nicht nur Fehler enthalten, sondern auch unnützen Code, heißt es. Zudem würden sie unter Umständen vorherige Sicherheitsbemühungen zunichte machen. Linuxboot soll also den Bootprozess auf Servern stabiler machen, sicherer und die Bootzeit deutlich beschleunigen.

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  • (Quelle: Linuxboot.org)
(Quelle: Linuxboot.org)

Bestimmte Aufgaben erledige der Kernel bereits heute, erklärt das Projekt-FAQ auf der zugehörigen Webseite, dazu zählen etwa die Grafikinitialisierung und die PCI-Device-Tree-Nummerierung. Auch der System Management Mode (SMM) ließe sich integrieren, um das Generieren der ACPI-Tabellen sollte sich hingegen weiter die Firmware kümmern.

Linuxboot arbeitet dabei unabhängig vom gewählten Initramfs, was es erlaubt, die Initrd-Runtime an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Das Projekt Nerf verwendet Linuxboot zusammen mit U-Root, einem in Go geschriebenen Root-Filesystem. Heads wiederum ist eine sicherere Laufzeitumgebung, die sich ebenfalls als Initramfs für Linuxboot einsetzen lässt.

Ursprünglich waren alle drei Projekte unter dem Oberbegriff Nerf zusammengefasst. "Da dies nur verwirrender geworden wäre und wir nicht die Initramfs vorschreiben wollen, haben wir den Linux-Kernel in der Firmware Linuxboot genannt", schreibt das Team als Begründung für die Namenswahl.

Bislang gibt es zu dem Projekt ein noch leeres Repository auf Github, die Diskussionen finden auf einer Mailingliste und über den Instant-Messaging-Dienst Slack statt. Unterstützt wird das Linuxboot-Projekt neben Google und Facebook auch von Horizon Computing Solutions, die sich auf den Bau von Open-Compute-Hardware spezialisiert haben sowie von Two Sigma.

Letzteres ist das Unternehmen von Trammell Hudson, der unter anderem an dem erwähnten Heads arbeitet, das Magic-Lantern-Projekt gründete und die EFI-Schwachstellen mit dem Namen Thunderstrike fand. Auf dem jüngsten Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig stellte Hudson Details zu dem Projekt vor.

 Linuxboot: Google und Facebook ersetzen Server-UEFI mit Linux

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bombinho 31. Jan 2018

Das Problem ist ja meist, eine solche Beschreibung ueberhaupt erst einmal zu bekommen...

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bjs 31. Jan 2018

wie du meinst... ich geb's auf.

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1e3ste4 31. Jan 2018

Der Linux-Kernel wird als Kernel für ein Betriebssystem entwickelt. Zudem ist die...

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Nocta 31. Jan 2018

1. Fuzzing funktioniert oft (nicht immer) mit Source Code. Guck dir zum Beispiel mal...

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HibikiTaisuna 30. Jan 2018

Google ist doch einer der Hauptunterstuetzer von Coreboot. Die Chromebooks und das...

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