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Linux: Update-Zyklen für Kernel 2.6.32 werden verlängert

Der Langzeit-Kernel Linux 2.6.32 erhält ein Update. Maintainer Greg Kroah-Hartman wird ihn nicht länger pflegen, schreibt er in einer Ankündigung. Das übernimmt Willy Tarreau. Die Zeit zwischen den Updates wird größer.

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Das Linux-Maskottchen Tux
Das Linux-Maskottchen Tux (Bild: Larry Ewing)

Der Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat ein Update für den Linux-Kernel 2.6.32 veröffentlicht. In der Ankündigungsmail schreibt Kroah-Hartman, dass er den Kernel nicht weiterpflegen werde und fordert Nutzer dazu auf, den Kernel 3.0 zu verwenden.

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Die Pflege von Kernel 2.6.32 übernimmt Willy Tarreau, der auch für Kernel 2.6.27 zuständig ist. Mit diesem Wechsel werden nur noch sicherheitskritische Fehler durch schnelle Veröffentlichungen behoben. Korrekturen für nichtkritische Fehler erscheinen künftig weniger häufig. Linux 2.6.32 kommt unter anderem in Ubuntu 10.04 LTS zum Einsatz, dessen Desktopvariante noch bis April 2013 mit Updates versorgt wird. Die Serverversion wird bis April 2015 gepflegt.

Die Aktualisierungen in Linux 2.6.32.58 sind eher gering und betreffen lediglich 41 Dateien. Unter anderem erhielt die Funktion zum Erzeugen von SHA-512-Hashes Verbesserungen. Außerdem wird mit dem Update ein Fehler in eCryptfs behoben, der dazu führen könnte, dass Angreifer ein beliebiges Verzeichnis einhängen könnten, um Zugriff auf die enthaltenen Daten zu erlangen.

Neben Veränderungen am USB-Stack sind in dem veröffentlichten Kernel auch der Radeon-Treiber sowie der i915-Treiber für Intel-Chipsätze überarbeitet worden. Darüber hinaus wurden diverse Funktionen für die S/390-Architektur verbessert.

Der Quellcode und eine Liste aller Änderungen in Linux 2.6.32.58 kann auf Kernel.org eingesehen werden.



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